Eine Schadstoffuntersuchung schafft Sicherheit und hilft mögl. Belastungen zu reduzieren.

Hier kann eine Wohnraum- oder Arbeitsplatzuntersuchung folgendes umfassen:

  • Befragung und Erfassung von Verdachtsmomenten (Anamnese)
  • Beratung über mögl. Quellen von Wohngiften
  • Ortsbesichtigung
  • Aufdeckung von Geruchsproblemen
  • Ggfs. orientierende Messung für best. Schadstoffbereiche vor Ort
  • Falls erforderlich Probenahme (Material, Luft oder Staub) und Laboranalyse
  • Optimierungsmöglichkeiten
  • Sanierungskontrolle

Eine durchschnittliche Schadstoffuntersuchung dauert inklusive Probenahme zwischen ein und drei Stunden. Die Kosten hierfür berechnen wir nach Aufwand, d.h. Arbeitszeit zzgl. der Laborkosten und Fahrtkosten.

Das Leistungsspektrum im Bereich Schadstoffe umfasst:

  • Raumluftuntersuchung auf VOC, Formaldehyd, Holzschutzmittel, PAK, etc.
  • Raumluftuntersuchung auf KMF (künstliche Mineralfaser), Asbest
  • Raumlufthygiene-Messungen (CO2, Luftfeuchte, ggfs. Stäube, Schimmel)
  • Material- oder Hausstaubprobenahme (auf über 150 Schadstoffe)
  • Radioaktivität von Baustoffen und Böden
  • Analysen von akkreditierten Laboren
  • Gutachtenerstellung
  • Sanierungsberatung

Weitere Infos:

Umweltmediziner weisen auf zunehmende gesundheitliche Symptome hin:

Allergien, Asthma, Atembeschwerden, Lungen - und Bronchialleiden, chronische Schleimhautreizungen und Infektionen, Haut –und Augenkrankheiten. Chronische Krankheiten wie das „Sick-Buiding-Syndrom“ (Hauskrankheit) oder MCS-Syndrom sind die Folge. Einige Schadstoffe sind krebserregend, erbgut- und fruchtschädigend; andere sind leber- und nierenschädigend oder greifen das Nervensystem an.

Wohngifte: Schadstoffe, die durch Berührung, Einatmen oder Verschlucken in unseren Körper gelangen u. dort zu Reizungen, Störungen oder Vergiftungen führen können.

Durch qualifizierte Beratung und Messung: Material- Staub- oder Raumluftmessung und Labor-auswertung können die meisten Schadstoffe ermittelt und Sanierungsvorschläge erarbeitet werden.

Wir Baubiologen helfen als „Arzt für ihr Haus“ die Krankmacher, die sich oft in unseren eigenen vier Wänden verstecken, zu finden und zu reduzieren. Wir wollen weniger diskutieren und über unsinnige Grenzwerte streiten als zum Handeln auffordern. Es gibt genug Möglichkeiten, schadstoffreduziert zu leben... Es lebt sich besser mit weniger Gift !

Nehmen Sie für eine Raumluft- / Schadstoffanalyse Kontakt auf.

Die Schadstoffbelastung in Innenräumen ist z.T. höher als an Hauptverkehrskreuzungen:

  • - leichtflüchtige Schadstoffe: VOC: Formaldehyd, Lösemittel, Terpene, Alkohole, Glykole
  • - schwerflüchtige Schadstoffe: SVOC: Biozide wie Holzschutzmittel wie PCP, Lindan, DDT u.
    Pestizide wie Pyrethroide, Permethrin, PCB,  Weichmacher wie DEHP, Flammschutzmittel,
    PAK)
  • - Radongas in bestimmten Regionen und Radioaktivität von Baustoffen
  • - Fasern, Partikel u. Stäube : Asbest, Mineralfasern, Ruß, Hausstaub
  • - Schwermetalle wie Arsen, Blei, Quecksilber und andere anorganische Verbindungen
  • - Pilze und Bakterien: Schimmelpilze, Hefen
  • - Bei der Raumluft ist auch auf die Konzentration von Kohlendioxid, Feinstaub (durch Toner
    etc.), Ozon zu achten und die Relative Luftfeuchte und Elektrostatik zu beachten.

Ursachen: In Innenräumen zu Hause oder am Arbeitsplatz begegnen wir mittlerweile hunderten meist überflüssigen chemischen Substanzen. Sie stammen von Baumaterialien, Kunststoffen, Klebern, Lacken, Farben, Beschichtungen, Geräten, Teppichen und anderen Bodenbelägen (Laminat), Tapeten, Textilien, Matratzen, Möbeln, Reinigungsmitteln, Holzschutz - und Insektenvernichtungsmitteln u.a.. Fertighäuser von 1960-1980 sind besonders betroffen. Umweltmediziner und Baubiologen geben zu bedenken, dass nahezu jeder Baustoff, jeder Einrichtungsgegenstand und jede Haushaltschemikalie schädliche chemische Verbindungen ausdünstet und dass die Innenraumluft nur so gut sein kann wie die durch Lüften zugeführte Außenluft. Ein durchschnittlicher Europäer hält sich 90% des Tages in Innenräumen auf. Die Dauer und Dosis macht das Gift (Paracelsus). D.h. kritisch zu betrachten sind insbesondere kleine Dosen über einen langen Zeitraum. Das Fatale dabei ist, das sich die Risikofaktoren nicht summieren, sondern potenzieren.

Die Industrie ist erfinderisch. Es gibt über 100.000 chemische Einzelstoffe und mehr als eine Million chemischer Mixturen. Neueste Gefährdung wird durch die sogenannte NANO-Technologie hervorgerufen, kleinste Einheiten auch bekannter Stoffe entwickeln auf Grund ihrer geringen Größe besondere Eigenschaften - gewollte und ungewollte !
Es gibt nur etwa 400 Grenzwerte und diese meist nur für Arbeitsplätze (MAK-Werte). Bei einigen Stoffen sind Gesundheitsgefahren erwiesen, bei den meisten weiss man jedoch noch nichts hinsichtlich Langzeitrisiken und Wechselwirkungen. Hier greifen die SBM = baubiologische Richtwerte, die hier abzurufen sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie machte 1994 an erster Stelle die zunehmende Zahl v. Umweltgiften dafür verantwortlich, dass jeder vierte Deutsche ein geschädigtes Immun-, Nerven- oder Hormonsystem habe, jeder Dritte unter Allergien leide: "Wir haben den Punkt erreicht, der keine zusätzliche Belastung mehr verträgt."

Tipps zur Reduzierung von Schadstoffen:

  • - Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle !
  • - Nutzen Sie Naturholz- statt Pressspanmöbel.
  • - PVC vermeiden
  • - Anstriche nur mit extremer Lüftung ausführen, möglichst ohne Lösemittel, auf Datenblatt
    achten, schadstoffarm heißt nicht schadstofffrei.
  • - Ein Teppich mit "Wollsiegel" kann auch giftiges Permethrin enthalten.
  • - Ein Umweltsiegel (z.B. Blauer Engel) bedeutet nicht immer schadstofffrei !
  • - verklebte Flächen vermeiden
  • - keine Vinyl- /Styroportapeten nutzen
  • - kein Tabakrauch in der Wohnung
  • - Duftöle und Duftmittel meiden
  • - Achtung: Viele Wohngifte sind heutzutage geruchsneutral !

>> Kontaktmöglichkeiten <<