Baubiologie Holtrup

Sachverständiger für Wohngifte und Schimmelpilze TÜV

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Hier informiert Sie aktuell Ihr Baubiologe und Sachverständiger für Elektrosmog, Wohngifte und Schimmelpilze (TÜV) Ralf Holtrup
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Das gesunde Kinderzimmer - Vortrag am 04.09.14 in Münster

Guter Schlaf und gesunde Raumluft - mit der richtigen Einrichtung und Lebensweise ohne Schadstoffe, Schimmel und Elektrosmog.

Kinderzimmer werden intensiv genutzt: Sie sind Schlafraum, Spielplatz, Lernstätte und Rückzugsgebiet zugleich. Aus diesem Grund beherbergen die Räume eine Vielzahl von Möbelstücken und Gerätschaften.

Viel Kuscheltiere, Spielzeug aber auch Musikanlagen, Spielekonsolen, Funktelefon, Handy, Computer, Fernseher und Leuchten rund ums Bett gehören zur Standardausstattung der Kinder- und Jugendzimmer. Eltern ist häufig nicht bewusst, dass ihr Nachwuchs ständig unter Strom- und Funkbelastung steht und schläft.

Die meisten Wohnungen und Kinderzimmer sind außerdem heutzutage dicht und energiesparend. Dadurch wird aber auch verhindert, dass verbrauchte oder mit Schadstoffen belastete Luft ausgetauscht wird. So sinkt der Sauerstoffgehalt der Luft. Feuchtigkeit,

Gerüche und Schadstoffe reichern sich an. Selbst verursachte Schadstoffquellen aus Baumaterialien, Möbeln und Bodenbelägen können eher eine Belastung darstellen und das Schimmelrisiko steigt.

Baubiologe Ralf Holtrup berichtet aus der Praxis und gibt Tipps zur Vorsorge und Optimierung. Es besteht die Möglichkeit einzelne Geräte auf Elektrosmog testen zu lassen.

04.09.2014, 18:30 Uhr, Cityshop, Münster, Salzstr. 21, 48145 Münster, kostenlos

 

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Hilfe bei Schimmelpilzen in der Wohnung

Für alle Sinne unangenehm und im schlimmsten Fall ein Angriff sowohl auf die Bausubstanz als auch auf die Gesundheit der Bewohner: Schimmel! Baubiologe Holtrup ist Sachverständiger für Schimmelpilze in Innenräumen und gibt Tipps zur Vorbeugung aus seinem Erfahrungsschatz.

Vorsorge ist besser als teure Schimmelsanierung. „Nicht nur im Altbau, gerade auch in gedämmten, superdichten Gebäuden ist die Schimmelbildung meist vorprogrammiert“ so der Schimmelexperte Holtrup.  „In diesen besonders luftdichten und sanierten Gebäuden kommt es immer häufiger zur Bildung von Schimmelpilzen an Wänden“.

„Zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung ist das Grundübel“, erklärt er. „Es gebe Fälle, in denen konkrete bauliche Mängel Feuchtigkeit von außen in die Wohnung lassen. In der Regel aber sei das Problem hausgemacht: Jede Familie produziert am Tag 10 Liter Wasser; diese Feuchtigkeit halten wir im Haus, indem wir mit oft falschen Dämm- und Dichtmethoden auf Teufel komm raus Heizkosten sparen wollen.“

Hier einige Tipps zur Vorsorge:

· Verringern Sie das Nahrungsangebot für den Schimmel: Dazu gehören Tapeten, Tapetenkleister, Textilien und Holz – aber auch Hausstaub. Kommt Feuchte durch Kondensation (Tauwasserbildung) an Wänden hinzu, ist das Schimmelpilzwachstum vorprogrammiert. Durch die Verwendung von natürlichen Kalkputz als Wandoberfläche haben Schimmelsporen keine Nahrung mehr. Zudem wirkt der hohe pH-Wert des Kalk schimmelwidrig und ist feuchteausgleichend.

· Feuchte Luft nicht im ganzen Haus verteilen: Feuchte Räume wie Badezimmer gut belüften und Zimmertür geschlossen halte. Ebenfalls Türen zu kühlen Räumen geschlossen halten.

· Kontrolle ist besser: Überwachen Sie die Raumluftfeuchte mit einem Hygrometer. Optimal und wohl fühlt sich der Mensch in Bereich zwischen 40-55 % relative Luftfeuchte.

· Richtiges Lüften spart Energie: Der Austausch von warmer feuchter Luft gegen kalte trockene Luft senkt die relative Luftfeuchte im Raum. Unterlassen Sie das falsche Kipplüften. Wenn möglich, lüften Sie quer, ansonsten ist mind. 3 x Stoßlüften von max. 10 Minuten angesagt. Ebenfalls ist gleichmäßiges Heizen besonders wichtig

· Auf den Standpunkt kommt es an: Vermeiden Sie es, Möbel ganz nah an Außenwände zu stellen.

Ist es erst einmal zu Schimmelpilzbefall gekommen, ist eine fachgerechte Sanierung und Ursachenbeseitigung wichtig. Also mögliche Baumängel und -feuchte analysieren und sanieren, bzw. Lüftungsverhalten der Bewohner ändern und Räume ausreichend heizen. Hier setzt Holtrup als TÜV zertifizierter Sachverständiger für Schimmelpilze modernste Feuchtemessgeräte sowie Wärmebildkamera ein und bietet qualifizierte Beratung und auf Wunsch auch Raumluftmessungen sowie Gutachten an.

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Baubiologische Elektroinstallation ohne Elektrosmog

Die meisten Elektrosmogfelder in unserem Wohnbereich sind „hausgemacht“. Insbesondere bei der Elektroinstallation ist es mit meist mit einfachen Maßnahmen möglich die hiermit verbundenen technischen Störfelder gering zu halten. Bei der üblichen Installation auf der Basis von Wechselstromspannung entstehen elektrische Wechselfelder. Diese werden auch von jeder Stromleitung, Schalter, Steckdose und eingesteckten Geräten bei der stets anliegenden Spannung abgegeben. Bei Nutzung von Geräten werden bei Stromfluss insbesondere die elektromagnetischen Felder noch intensiver.

Baubiologische Elektroinstallationen für Wohngebäude sollen elektrische, magnetische und elektromagnetische Feldausbreitungen reduzieren. Die Installationen sollten dem aktuellen Standard der Baubiologischen Messtechnik entsprechen

Gerade bei einem Neubau kann durch gezielte Planung der Elektroinstallation die Elektrosmog-Auswirkung insbesondere für die Wohn- und Schlafräume vermieden werden. Aber auch nachträglich lassen durch einzelne Veränderungen mögliche Belastungen reduzieren.

In der Praxis werden häufig drei Maßnahmen kombiniert:

Die Feld-Vermeidung, die -Abschaltung und die -Abschirmung.

Bereits bei der eingehenden elektrischen Versorgung durch den Stromanbieter sind lt. dem Elektrosmog-Experten einige Vorkehrungen zu berücksichtigen:

Verwendung eines geeigneten Elektrohausnetzes (TT-Netz, TN-S-Netz, Erdkabel nicht unter dem Haus, Verteiler im geerdeten Stahlblechgehäuse). Schutzklasse I Verteilerkasten zur Ableitung der elektrischen Wechselfelder verwenden. Auf Smartmeter mit Funktechnik verzichten.

Eine solide Erdung ist von besonderer Bedeutung: Fundamenterder als geschlossener Ring mit möglichst keinen oder nur äußerst geringen Potentialdifferenzen und keinen vagabundierenden Strömen im Netz oder auf sanitären Rohren.

Eine separate Sammelschiene für die Schutzerde und Beidraht kann eingerichtet werden. Anschließend diese beiden Sammelschienen zum Hauptpotenzialausgleich führen und verbinden. So ist eine saubere Erdung ohne Fehlerströme gegeben.

Für die weitere Elektroverteilung gibt Baubiologe Holtrup folgende Empfehlungen:

· Die Leitungen sollten möglichst sternförmig und keine Ringleitungen verlegt werden.

· Bei allen fest eingebauten Schaltern ist darauf zu achten und zu überprüfen, dass die Phase durch die Schaltung unterbrochen wird. Auf waagerechten Einbau der Steckdosen achten, den Phasenleiter entsprechend VDE-Vorschrift immer auf die linke Buchse legen

· Schlaf­ und Ruheplätze (auch Wohnraum) sollten möglichst weit vom Hausanschluss, Hauptzuleitung, dem Zählerschrank, Steigleitung und den Unterverteilungen entfernt liegen.

· Zusätzlich lassen sich für diese sensiblen Bereiche installationsfreie Zonen einplanen, in denen sich keine Leitungen und Verbraucher befinden sollten.

· Für die Sicherungskreise Schlaf- und Kinderzimmer werden zusätzlich Netzfreischalter empfohlen, die die Wechselstromspannung automatisch gezielt bei Bedarf liefern. Damit die Felder wirklich zielgerichtet reduziert werden und keine Felder von umliegenden Bereichen einwirken, sollte dies unbedingt von einem baubiologischen Messtechniker begleitet werden.

· Falls in den freizuschaltenden Bereichen Dauerstromverbraucher vorhanden sind, die nicht abgeschaltet werden können, sollten diese einzeln abgesichert werden und ggfs abgeschirmt werden. Hierzu zählen z.B. Rolladensteuerung, Antennenanlage, Alarmanlage, Außenlampen o.ä..

· Wenn weder die Vermeidung, noch die Abschaltung der Felder möglich ist, werden Abschirmungen erforderlich. Hierzu stehen dem Planer abgeschirmte Produkte für die gesamte elektrische Anlage der Schalterdose in der Wand über die Leitung bis zur Steckdose zur Verfügung. Bei Abschirmprodukten ist jedoch zu bedenken, dass nur die elektrischen Felder geschirmt werden. Die magnetischen Felder grundsätzlich nicht. In den besseren Abschirmleitungen werden sie aber unter sehr großem Aufwand (durch Verdrillung) zumindest reduziert.

Bei abgeschirmten Leitungen gilt:
Verwendung (möglichst PVC-freier) elektrisch abgeschirmter Leitungen. Die Beidrähte der geschirmten Leitungen werden miteinander verbunden und an einem Ende bis zur Potenzialausgleichschiene geführt. Er wird nicht mit der Schutzerde verbunden. Das andere Ende bleibt offen.

· Antennenanlagen werden fachgerecht auf der Potenzialausgleichsschiene geerdet.

· Bei der Nutzung des Gebäudes ist auf feldarme Geräte zu achten. Verzicht auf dauersendende Funkeinrichtungen in den eigenen vier Wänden (besonders Schnurlostelefone nach dem DECT- Standard, W-Lan-Netzwerke etc.). Daher zusätzliche Telefon-Nebenstellen einplanen.

· Bei der Beleuchtung sind konventionelle Glühlampen und Halogenlampen mit kontinuierlichem Lichtspektrum den Energiesparlampen (mit hohem Elektrosmog) vor zu ziehen. Niedervolt-Halogenlampen erzeugen jedoch in Verbindung mit dem Trafo hohe elektromagnetische Felder. Bei Hochvolt-Halogenlampen sind die Felder geringer.
Zu überlegen wäre die Installation eines feldarmen Gleichstrom-Niedervoltsystems für die Lichtquellen, mit dem Halogenlampen (und ggfs. später auch LED-Lampen betrieben werden könnten.

· Um spätere vielleicht notwendige Installationen oder Funktechniken zu vermeiden sollte vorausschauend geplant werden: Für evtl. spätere Nutzung sollten Telefon- und Netzwerkkabel oder Leerrohre zu potentiellen Nutzerräumen wie Kinderzimmer gelegt werden

Der Baubiologe und Vorstandsmitglied von Biolysa e.V. Ralf Holtrup mahnt:
Falsch eingesetzte Installation könnten mögliche Belastungen noch verstärken. Daher sollte die Installation von einem erfahrenen baubiologischen Messtechniker geplant und betreut werden. Während der Planung und Durchführung der Arbeiten steht er beratend zur Verfügung. Im Anschluss sollte eine Kontrollmessung durchgeführt werden. Holzhäuser benötigen eine besondere Beachtung, da sich die technischen Felder hier noch stärker ausbreiten können.

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Durch richtiges Heizen und Lüften Schimmelpilzbildung vermeiden

Durchschnittlich acht Monate im Jahr müssen wir eine Heizung in Anspruch nehmen und darauf achten, das wir möglichst effizient und auch noch ökonomisch heizen. Wir schaffen uns damit in der kalten Jahreszeit ein Wohlfühlklima, und wer hätte das nicht gerne in den eigenen vier Wänden.
Nur dieser schöne Traum ist leider heute nicht mehr für jeden realisierbar. Ständig steigende Energiekosten, Auflagen zur Fassadendämmung der Häuser, mehrfach verglaste Fenster, moderne Baumaterialien und schon wächst bei fehlender Lüftung der Schimmel an den Wänden. Beides ist einfach untrennbar miteinander verbunden und erhitzt immer wieder die Gemüter von Mietern und Vermietern wegen des Vorwurfs von fehlerhaftem Nutzerverhalten.
In den Monaten der Heizperioden ist es natürlich ganz wichtig zu lüften. Durch ein regelmäßiges Lüften erhöhen wir die Wohnqualität und auch unser Wohlbefinden. Wir sorgen für frische Luft in den Räumen, transportieren entstandene Feuchtigkeit, Gerüche und auch Schadstoffe aus der Wohnung. Obwohl auch andere Faktoren unser Wohlbefinden mitbestimmen,
z. B. Luftfeuchtigkeit, Durchzug, Raumtemperatur, Luftgeschwindigkeit und Luftqualität, können wir ohne richtiges Heizen und Lüften kein dauerhaftes Wohlfühlklima erreichen.
Mit Hilfe eines Hygrometers lässt sich eine sinnvolle Eigenkontrolle im Lüftungsverhalten durchführen. Dieses gibt es für wenig Geld sogar mit Alarmfunktion.
Der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup aus Warendorf gibt folgende Empfehlungen zum richtigen Heizen und Lüften, um Feuchteschäden zu verringern oder zu vermeiden:
  1. Wenig genutzte kältere Räume nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen heizen. Warme feuchte Luft kondensiert an kalten Flächen im ungeheizten Raum und begünstigt Schimmelbildung.
  1. Die Heizung nicht ganz ausschalten, wenn am Tag das Haus verlassen wird. Die Räume kühlen aus und dadurch ist das Wiederaufheizen am Abend nachweislich energieaufwendiger als die Heizung herunter zu regeln. Dieses gilt auch für die Nacht.
  1. Auch nicht genutzte Räume in den Wintermonaten geringfügig heizen.
4. Wärmestau am Heizkörper vermeiden! Dafür sorgen, das Heizungsventile und Heizkörper nicht durch Vorhänge, Verkleidungen, zu große Fensterbänke oder Möbel verdeckt werden, das verringert die Wärmeabgabe in den Raum.
5. Möbel nicht unmittelbar vor schlecht gedämmte Außenwände oder Wandecken stellen. Weil hinter den Möbeln weniger Raumluft und damit Wärme zirkuliert, kommt es zu einer stärkeren Auskühlung der Wände und hier wiederum bevorzugt zur Kondensation von Raumluftfeuchte mit der Gefahr von Schimmelbildung. Möglichst einen Abstand von 10 cm zu den Außenwänden einhalten.
6. Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst am Entstehungsort und während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung durch Lüften entfernen.
7. Kurzes Querlüften ist am effektivsten. Beim Querlüften sollten sich Fenster und Türen gegenüber liegen und für ein paar Minuten ganz geöffnet werden. Damit wird ein kompletter Luftaustausch in kurzer Zeit erreicht. Stellen sie sicher, dass die Fensterbänke nicht vollgestellt werden.
8. Sollten sich im Wohnraum sehr viele Pflanzen oder andere Feuchtigkeitsquellen wie Zimmerspringbrunnen, offene Aquarien, Luftbefeuchter oder Wäsche befinden, muss besonderer Wert auf ein regelmäßiges Lüften gelegt werden. All das gibt viel Feuchtigkeit ab. Spätestens wenn die Scheiben beschlagen, muss eine Stoßlüftung mit geöffneten Fenstern erfolgen.
9. Nach dem morgendlichen Aufstehen die nachts entstandene Feuchtigkeit im Schlafzimmer, durch geöffnete Fenster kräftig rauslüften. Dabei die Decken aufschlagen, damit auch die Matratzen Feuchtigkeit abgeben können.
10. Ständig gekippte Fenster vermeiden. Hiermit wird der Energieverbrauch erhöht und die Lüftungswirkung ist gering. Die starke Auskühlung der Fensterlaibungen führt wiederum zu bevorzugten Kondensationsflächen für Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich erhöht sich bei Abwesenheit die Einbruchgefahr.
11. Das Bad und die Küche sollten unmittelbar nach dem Duschen, Baden, Kochen oder nach dem Wischen der Fußböden gelüftet werden. Dadurch kann die feuchte Luft sofort abgeführt werden. Textile Vorhänge sollten im Bad vermieden werden.
12. Stellen sie einen ungehinderten Luftaustausch sicher, indem sie Lüftungsgitter in Fenster und Abluftventilatoren im Badezimmer immer reinigen.
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Schimmel und Bakterien im Haushalt vermeiden

"Igittigitt" ist häufig die erste Reaktion, wenn Schimmel und Bakterien im Haushalt eine sicht- oder riechbare Spur hinterlassen haben. Aber wie ist es dazu gekommen und was ist mit den zunächst unsichtbaren Schimmelsporen, Bakterien, Keimen und Co.? Woher kommen die ungeliebten und gefürchteten Missetäter um sich dann in verschiedenen Ecken unseres zivilisierten Haushaltes niederzulassen?

Normale Schimmelsporen und Bakterien gibt es in einer relativ niedrigen Dosierung grundsätzlich fast überall; es ist die Frage des Nahrungsangebotes und der von uns angebotenen Lebensumstände, die die ungewünschten Mitbewohner zum Bleiben und Wachsen veranlassen berichtet der Baubiologe Ralf Holtrup.

Treffen z.B. Schimmelsporen auf Feuchte und evtl. noch schlecht belüftete Stellen bei Zimmertemperatur, ist schon eine der günstigsten Wachstumsbedingungen gegeben. Gibt es zusätzlich noch Nahrung in Form von organischem Material aus Staub, Haut und Haaren, Nahrungsmitteln oder Spülresten, Ablagerungen mit Seife, Fett oder diversen organischen Schmutz, hat der Schimmel schon beste Wachstumsbedingungen!

An Lebensmitteln direkt kennen wir den Schimmel beispielsweise im Brot, in der Marmelade, auf verderbendem Obst und falsch gelagerten Lebensmitteln. Neben der enthaltenen oder nicht entweichenden Feuchtigkeit kann z.B. die Schimmelanfälligkeit noch befördert werden durch den Eintrag von Verderbnis förderndem Fremdmaterial. (Messer und Löffel werden nacheinander für die Entnahme verschiedener Lebensmittel benutzt und kommen vllt. noch zusätzlich per 'Ablecken' mit Verdauungsenzymen in Kontakt...)

Erste Regel zur Vermeidung toxischer Schäden in unserem menschlichen Organismus: Bei jeglichem Schimmel an Lebensmitteln: Vernichten! Egal ob wir den Schimmel nur an einer Seite entdecken, das nicht sichtbare Pilzmyzel hat das Lebensmittel im Zweifelsfall unsichtbar gänzlich durchzogen! Ob Brot, Marmelade, Saucen, Käse, Quark, Früchte oder sonstige Lebensmittel; Jeweils komplett entsorgen!

Wo finden wir denn sonst noch bevorzugt Schimmel, im Zweifelsfalle in Tateinheit mit sich gern hinzu gesellenden Bakterien und Keimen etc.?

Gute Lebensbedingungen gibt es an und in Abflüssen in Küche, Bad und WC, an Dichtungen von Kühlschränken und Wasch und Spülmaschinen; bei Waschmaschinen auch im Einfüllbereich der Waschmittel und Zusätze. Daher macht es im Sinne der Hygiene durchaus Sinn, Wäsche die dies verträgt, mit 60° oder 90°C zu waschen, weil erst bei diesen Temperaturen gewachsene Schimmel- und Bakterienkulturen aus der Waschmaschine beseitigt werden können.

Zusätzlich ist es bei Kühlschrank, Wasch- und Spülmaschine sinnvoll wg. des Tauwassers bzw. grundsätzlich vorhandener Feuchtigkeit, den Kühlschrank alle 4-6 Wochen innen + Dichtung, bei der Wasch- und Spülmaschine alle erreichbaren Dichtungen und Waschmittel-Einfüllarmaturen, jeweils mit einem normalen ungiftigen Haushaltreiniger (z.B. Essigreiniger) zu reinigen.

Ein idealer Ort für Schimmel und Bakterien sind naturgemäß Abfall- und Bio-Abfalleimer, aber auch Spülbürste, Spülschwamm, Spültuch- und Lappen! Gerade hier zeigen Untersuchungen tatsächlich ein schnell wachsendes gigantisches Bakterien- und Keimpotenzial! Wer also nach dem Spülen, mit dem Spülschwamm noch die anliegenden Arbeitsflächen schön sauber putzt, hat große Chancen ein reiches Bakterienpotenzial über die Arbeitsflächen verteilt zu haben...

Also, Abfalleimer nach Benutzung sauber halten und Spülschwamm und –Lappen nach jedem Spülen austauschen bzw. waschen! Ähnliche Vorgehensweise empfiehlt sich bei entsprechender Nutzung auch bei Hand- und Trockentüchern und selbstredend bei Bodentüchern...

Im übrigen ist ein durchaus sinnvoller Komposthaufen, direkt neben dem Küchenfenster oder der Küchentür wg. eben stark vermehrtem Schimmelaufkommen, nicht der ideale Ort.

Ehe wir uns weiter mit Bakterien, Keimen und Co. befassen, hält es der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup für wichtig mit einem Mißverständnis aufzuräumen: "Es ist überhaupt nicht sinnvoll und gesundheitlich nicht erwünscht eine Sterilität im Haushalt zu erreichen, sondern es geht darum eine normale Haushaltshygiene herzustellen! Das heißt völlig normale Bakterien und Keime auf ein ungefährliches Normalmaß zu reduzieren!"

Und dies sollte man mit einfachen Haushaltreinigern (z.B. Essigreiniger) ohne allergieauslösende Zusatzstoffe bewerkstelligen. Würden wir um uns herum im Haushalt weitgehende Sterilität herstellen wollen, müssten wir bei uns selbst mit einerseits unausgelastetem und andererseits immer mehr überschießendem Immunsystem mit allen unangenehmen Formen rechnen müssen.

Ist allerdings ein Haushaltmitglied z.B. an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt, macht es Sinn im Sanitärbereich mit Desinfektionsmitteln zu arbeiten, weil diese Bakterien und Keime in solch großer Anzahl und Aggressivität ausgeschieden werden, dass aus vorbeugendem Ansteckungsschutz dann diese Mittel zur Reinigung und Desinfektion eingesetzt werden sollten.

Dort, wo im übrigem häufig hohe Bakterien- und Keimzahlen vermutet werden, nämlich auf der Toilettenbrille, zeigen Untersuchungen in Haushalten regelmäßig ein harmloses Ergebnis. Das könnte darin begründet liegen, dass Bakterien und Keime ein durchaus feuchtes Klima zur Vermehrung benötigen. – Wiewohl sollte der alte Satz: 'Nach dem Toilettengang und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!' selbstverständlich einen Hauptübertragungsweg für Darmkeime ausschließen helfen.

Feuchtigkeit finden wir zusammen mit Küchen- und Fettdunst naturgemäß (neben dem Bad), in unseren Küchen vor. Zusätzlich befindet sich dort, viel häufiger als vermutet, ein weiterer unsichtbarer Ansteckungsherd: Im Tauwasser von Tiefkühlprodukten und regelmäßig bei Geflügel (neben verdorbenen oder schlecht gekühlten Milch- und Eierspeisen), Salmonellen als Ursache für häßliche und je nach Lage auch lebensbedrohliche Magen-Darm Erkrankungen mit bekannten Ausdrucksformen...

Dies läßt sich einerseits durch konsequente und getrennte Benutzung von Küchengerät verhindern und andererseits durch gründliches und heißes Abwaschen aller in Kontakt gekommenen Teile: Messer, Schüssel, Sieb, Arbeitsbrett, Spüle, Wasserhahn, Hände(!) etc. (Das Geflügel nur durchgegart genossen werden sollte, ist ja allgemein bekannt)

Zum Schluß sei noch einmal auf die allgemeine Reinigung von Böden, Wänden und Flächen in haushaltrelevanten Bereichen eingegangen; Zur Einhaltung einer Haushalthygiene reicht auch hier ein Haushaltreiniger ohne große Zusatzchemie vollkommen aus!

Der Baubiologe empfiehlt: "Zur Vermeidung von Schimmel, Bakterien und Co. im Haushalt, empfehlen wir ausreichende Haushaltshygiene mit Köpfchen, aber Desinfektion nur so wenig wie nötig!“

Weitere Infos und Hilfe bei Schimmelpilze oder auch Schadstoffen in der Wohnung:
www.baubiologie-holtrup.de oder Tel. 02581-784635

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Feuchte und Schimmel im Neubau

Der Bau eines Hauses ist für viele Menschen ein großer Traum. Und wer sich diesen Traum erfüllt, der wird das voraussichtlich nur einmal im Leben umsetzen. Deswegen wird viel Zeit für die Planung und Gestaltung investiert. Schließlich geht es auch um große Geldsummen. So steht natürlich auch der gesundheitliche Aspekt für viele Hausbauer im Fokus. Nur denken die wenigsten zukünftigen Hausbesitzer im Zusammenhang mit ihrem neuen Haus an Schimmelpilze. Doch wenn einige Aspekte beim Bau nicht beachtet werden, kann sich in kürzester Zeit der Schimmelpilz im neuen Zuhause ausbreiten.
Wie kann es dazu kommen? Damit Schimmelpilze im Gebäude überhaupt wachsen können, benötigen Sie ausreichend Wasser. Beim Bau von massiv gefertigten Häusern kommen einige Liter Wasser ins Gebäude. Da sind beispielhaft folgende Quellen zu nennen: Beton, Mörtel, Wandputz, Estrich u.a. So kann sich die eingebrachte Wassermenge auf ca.90 Liter pro Quadratmeter summieren, weiß der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup von Biolysa e.V. zu berichten. Entscheidend ist, dass dieses Wasser auch wieder aus dem Haus entweichen kann. Und da liegt heute oft das Problem. Ein Haus wird aus wirtschaftlichen Gründen in kürzester Zeit hochgezogen und die Fenster und Türen eingebaut. Aus Energiespargründen soll die Außenhülle des Hauses möglichst dicht sein. Was aus energetischer Sicht gut ist, ist aber aus feuchtetechnischer Sicht fatal. Das Wasser aus der Bausubstanz wird an die Raumluft abgegeben und erhöht somit die Raumluftfeuchte. Wird jetzt nicht dafür gesorgt, dass die Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen kann, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer Schimmelpilzbildung. Diese Schimmelpilzbildung kann auch am Anfang unentdeckt bleiben, wenn zum Beispiel Hohlräume oder die Estrichdämmung betroffen sind. Nicht selten ist auch der Dachboden und die Dämmung betroffen.
Es muss also darauf geachtet werden, dass das Haus ausreichend gelüftet wird. Auch eine technische Trocknung kann durchaus sinnvoll sein.
Es gibt aber bei neuen Häusern auch andere Ursachen für Schimmelpilzbildungen. So können undichte Frisch- oder Abwasserleitungen dafür sorgen, dass Wasser in die Bausubstanz gelangt.
Sollte es zu einem Schimmelpilzschaden gekommen sein, sollten Sie unverzüglich handeln. Als erstes sollten Sie einen unabhängigen Sachverständigen oder Baubiologen zu Rate ziehen.  Er kann unabhängig von wirtschaftlichen Interessen die richtigen Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise geben und die Sanierung begleiten.
Wichtig ist, dass der Schimmelpilzbefall fach- und sachgerecht entfernt wird. Natürlich ist es auch zwingend erforderlich, die Ursache zu erkennen und zu beseitigen.
Nach der erfolgten Sanierung sollte der Baubiologe mit einer Freimessung den Sanierungserfolg überprüfen. So können Sie sicher sein, dass es keine verdeckten Gesundheitsgefahren in Ihrem neuen Zuhause durch Schimmelpilze mehr gibt.
Weitere Infos und Hilfe bei www.baubiologie-holtrup.de oder www.biolysa.de

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Steigender Elektrosmog im Haushalt durch neue Funkanwendungen

Mehr und mehr ziehen neue Funktechnologien in unsere Häuser ein, sozusagen als kleine Brüder der großen Mobilfunksysteme mit ihren Antennen auf vielen höheren Häusern und Handys an den Ohren fast aller Bundesbürger. Funk wird mittlerweile neben dem schnurlosen Telefonieren in Häusern mit Dect-Telefonen vor allem für die Übertragung von Datenmengen verwendet. Die uns hier am häufigsten begegnenden Systeme heißen WLAN-Netze, auch einfach Wireless oder Hotspots genannt.

Der Baubiologe und Vorstandsmitglied von Biolysa e.V. Ralf Holtrup mahnt: „Solche und andere Indoor-Funktechniken warten drinnen oft mit stärkeren Feldbelastungen auf als der gesamte Mobilfunk von draußen, die Nähe ist entscheidend, die Platzierung im Haus oder beim Nachbarn. Grund genug, sich dem möglichst zu entziehen, oft hat man es selbst in der Hand, man muss es nur wissen und darauf achten.“

Funk-Anwendungen im Haushalt

· Mobiltelefone / Handy
Eine der stärksten Strahlenquellen beim Telefonieren, sollte im Haus nicht benutzt werden.

· Dect-Funktelefon
Diese stärkste Dauer-Funkbelastung im Haus meiden. Besser: Schnurtelefon oder strahlungsarme Funktelefone.

· Babyphone
Gerade bei Babys sollte auf Funktechnik möglichst verzichtet werden. Bei Bedarf strahlungsarme getestete Geräte nutzen, auf keinen Fall hier dauersendende Dect-Technik nutzen!

· Handfunkgeräte (Walkie-Talkies) sind für Kinder nicht zu empfehlen, da hohe Funkstrahlung.

· Bluetooth als Funkverbund vom PC zu Peripheriegeräten oder als besonders belastende Funkbelastung für den Körper die Nutzung als Kopfhörer.

· Mikrowellengeräte geben intensive elektromagnetische Wellen ab.

· Funkmaus, -Tastatur und ähnliche Anwendungen mit Funkkontakt sind normalerweise keine Daueremittenten, aber wg. der körpernahen Anwendung zu vermeiden. Besser ist Kabel oder falls nötig Infrarottechnik die bessere Alternative.

· Kopfhörer und Lautsprecher sollten besser mit Kabel genutzt werden. Bei schnurloser Nutzung ist nur die Infrarottechnik zu empfehlen.

· Alarmanlagen mit Infrarotmelder sind unkritisch. Keine sonstige Funktechnik nutzen.

· Verbrauchsablese-Geräte „Smartmeter“: Funkzähler, die sich an Heizkörpern, Gas-, Wasser- oder Stromzählern befinden geben in der Regel kurze Impulse zur Datenübermittlung ab.
Je nach Technik ist das Übertragungsintervall unterschiedlich. Monatlich, täglich oder aber auch nonstop. Meiden Sie Dauersender.

· TV- und Sat-Anlagen sollten unbedingt mit Kabel genutzt werden, da ansonsten Dauersender erforderlich wären.

· Sonstige Anwendung an Funksteuerung: Garagenöffner, Funksteckdose, Funk-Klingel sind unkritischer, da nur selten ein kurzer Funkimpuls bei Nutzung erfolgt

· Wireless Lan (W-Lan) oder WiFi ist - last not least - heutzutage das größte „Funk“-Problem.

Gerade die WLan-Technik findet immer häufiger Einzug in unser Wohnumfeld. Der baubiologische Messtechniker berichtet von seinen Erfahrungen:

„DSL zur schnellen Datenübertragung bei der Internet-Nutzung ist allgegenwärtig, und so gut wie immer steckt im DSL-Router auch ein aktiver WLAN-Dauersender (was manchen Nutzern aber noch nicht einmal bewusst ist) zum mobilen „Surfen“ mit dem Laptop oder Smartphone.“

Auch bei vielen neuen Multimedia-Geräten mahnt Holtrup zur Vorsicht: “Hier war ich oft überrascht! Viele haben einen Sender und funken munter drauf los - rund um die Uhr! Die meisten PC und tragbaren Computer sowie Drucker und Scanner sind heutzutage mit W-Lan ausgestattet. Aber auch Spielekonsolen und Musikanlagen (Bose, Teufel) haben oft W-Lan-Sender!“

Hinzu kommt aktuell hinzu der Boom der Smartphones, die mit ihren zusätzlichen Anwendungen und Apps ständig Funkverbindungen aufbauen mit Mobilfunk oder auch mit W-Lan.

Hier einige Tipps vom Experten zur Vermeidung von Elektrosmog durch Funkwellen

· Generell leitungsgebundenen Datenübertragungssystemen Vorrang geben

· Auf Alternativen ohne WLAN zurückgreifen. Das Internet über Kabel statt WLAN nutzen. Zumindest jedoch die Sendeleistung reduzieren und eine Nachtabschaltung aktivieren. Oder falls mit Kabel nicht möglich D-Lan (Verbindung über das Stromnetz) nutzen. Hier ist die Belastung wesentlich geringer. Auch diese Technik sollte nur bei Nutzung aktiviert sein.

· Geräte mit Funktechnologien sind keine Spielzeuge. Kinder sollten diese unbedingt meiden.

· Spielekonsolen sind oft mit WLAN ausgestattet und senden ständig. Für einige gibt es Adapter für die Verkabelung. Ansonsten sollte auf Alternativen ohne WLAN zurückgegriffen werden.

· Unproblematisch sind die neusten Technologien auf Infrarot-Basis.

· Viele Geräte, die mit drahtlosem Netzwerk (WLAN, WIFI, Bluetooth) arbeiten, wie z.B. Drucker und Scanner, lassen sich auch verkabeln. Unbedingt die WLan-Funktion abstellen.

· Räume oder Wände eventuell gezielt abschirmen, falls die WLAN-Wellen von draußen oder von Nachbarn kommen; hierzu zunächst unbedingt Strahlungsmessungen durchführen lassen

Der Elektrosmog-Experte erläutert den Hintergrund: „Es treten durch die WLAN-Sender in einigen Metern Entfernung Strahlungsstärken um 1000 µW/m² auf, vergleichbar mit denen in einigen Dutzend oder auch über hundert Metern um Mobilfunk-Sender herum. Bei solchen Werten warnt bezüglich des Mobilfunks bereits die Bundesärztekammer, Hirnstromveränderungen oder andere biologische Effekte sind belegt. Ohne dazwischen liegende Baumasse können durch WLAN bis in etwa 50 m Entfernung Strahlungsstärken über 5 µW/m² auftreten, was aus baubiologischer Sicht bereits inakzeptabel ist (für die spezielle WLAN-Strahlung sind nach bisherigen baubiologischen Erfahrungen vielleicht sogar schon Werte um 0,1-1 µW/m² kritisch). Jede massive Wand oder Betondecke dämpft etwa um 50-80 %, Leichtbauwände dagegen fast gar nicht.“

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Schimmel und Bakterien im Haushalt

"Igittigitt" ist häufig die erste Reaktion, wenn Schimmel und Bakterien im Haushalt eine sicht- oder riechbare Spur hinterlassen haben. Aber wie ist es dazu gekommen und was ist mit den zunächst unsichtbaren Schimmelsporen, Bakterien, Keimen und Co.? Woher kommen die ungeliebten und gefürchteten Missetäter um sich dann in verschiedenen Ecken unseres zivilisierten Haushaltes niederzulassen?

Normale Schimmelsporen und Bakterien gibt es in einer relativ niedrigen Dosierung grundsätzlich fast überall; es ist die Frage des Nahrungsangebotes und der von uns angebotenen Lebensumstände, die die ungewünschten Mitbewohner zum Bleiben und Wachsen veranlassen.

Treffen z.B. Schimmelsporen auf feuchte und evtl. noch schlecht belüftete Stellen bei Zimmertemperatur, ist schon eine der günstigsten Wachstumsbedingungen gegeben. Gibt es zusätzlich noch Nahrung in Form von organischem Material aus Staub, Haut und Haaren, Nahrungsmitteln oder Spülresten, Ablagerungen mit Seife, Fett oder diversem organischen Schmutz, hat der Schimmel schon beste Wachstumsbedingungen!

An Lebensmitteln direkt kennen wir den Schimmel beispielsweise im Brot, in der Marmelade, auf verderbendem Obst und falsch gelagerten Lebensmitteln. Neben der enthaltenen oder nicht entweichenden Feuchtigkeit kann z.B. die Schimmelanfälligkeit noch befördert werden durch den Eintrag von Verderbnis förderndem Fremdmaterial. (Messer und Löffel werden nacheinander für die Entnahme verschiedener Lebensmittel benutzt und kommen vielleicht noch zusätzlich per 'Ablecken' mit Verdauungsenzymen in Kontakt...)
Erste Regel zur Vermeidung toxischer Schäden in unserem menschlichen Organismus: Bei jeglichem Schimmel an Lebensmitteln: Vernichten! Egal ob wir den Schimmel nur an einer Seite entdecken, das nicht sichtbare Pilzmyzel hat das Lebensmittel im Zweifelsfall unsichtbar gänzlich durchzogen! Ob Brot, Marmelade, Saucen, Käse, Quark, Früchte oder sonstige Lebensmittel; Jeweils komplett entsorgen!

Wo finden wir denn sonst noch bevorzugt Schimmel, im Zweifelsfalle in Tateinheit mit sich gern hinzu gesellenden Bakterien und Keimen etc.?
Gute Lebensbedingungen gibt es an und in Abflüssen in Küche, Bad und WC, an Dichtungen von Kühlschränken und Wasch und Spülmaschinen; bei Waschmaschinen auch im Einfüllbereich der Waschmittel und Zusätze. Daher macht es im Sinne der Hygiene durchaus Sinn, Wäsche die dies verträgt, mit 60° oder 90°C zu waschen, weil erst bei diesen Temperaturen gewachsene Schimmel- und Bakterienkulturen aus der Waschmaschine beseitigt werden können.
Zusätzlich ist es bei Kühlschrank, Wasch- und Spülmaschine sinnvoll wegen des Tauwassers bzw. grundsätzlich vorhandener Feuchtigkeit, den Kühlschrank alle 4-6 Wochen innen und die Dichtungen, bei der Wasch- und Spülmaschine alle erreichbaren Dichtungen und Waschmittel-Einfüllarmaturen, jeweils mit einem normalen ungiftigen Haushaltreiniger (z.B. Essigreiniger) zu reinigen.

Ein idealer Ort für Schimmel und Bakterien sind naturgemäß Abfall- und Bio-Abfalleimer, aber auch Spülbürste, Spülschwamm, Spültuch- und -lappen! Gerade hier zeigen Untersuchungen tatsächlich ein schnell wachsendes gigantisches Bakterien- und Keimpotenzial! Wer also nach dem Spülen, mit dem Spülschwamm noch die anliegenden Arbeitsflächen schön sauber putzt, hat große Chancen ein reiches Bakterienpotenzial über die Arbeitsflächen verteilt zu haben...
Also, Abfalleimer nach Benutzung sauber halten und Spülschwamm und -lappen nach jedem Spülen austauschen bzw. waschen! Ähnliche Vorgehensweise empfiehlt sich bei entsprechender Nutzung auch bei Hand- und Trockentüchern und selbstredend bei Bodentüchern...

Im Übrigen ist ein durchaus sinnvoller Komposthaufen, direkt neben dem Küchenfenster oder der Küchentür wegen eben stark vermehrtem Schimmelaufkommen, nicht der ideale Ort.

Ehe wir uns weiter mit Bakterien, Keimen und Co. befassen, halten es die Baubiologen von Biolysa für wichtig mit einem Mißverständnis aufzuräumen: "Es ist überhaupt nicht sinnvoll und gesundheitlich nicht erwünscht eine Sterilität im Haushalt zu erreichen, sondern es geht darum eine normale Haushaltshygiene herzustellen! Das heißt völlig normale Bakterien und Keime auf ein ungefährliches Normalmaß zu reduzieren!"
Und dies sollte man mit Haushaltreinigern (z.B. AURO- Kraftreiniger) ohne allergieauslösende Zusatzstoffe bewerkstelligen. Würden wir um uns herum im Haushalt weitgehende Sterilität herstellen wollen, müssten wir bei uns selbst mit einerseits unausgelastetem und andererseits immer mehr überschießendem Immunsystem mit allen unangenehmen Formen rechnen müssen.

Ist allerdings ein Haushaltmitglied z.B. an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt, macht es Sinn im Sanitärbereich mit Desinfektionsmitteln zu arbeiten, weil diese Bakterien und Keime in solch großer Anzahl und Aggressivität ausgeschieden werden, dass aus vorbeugendem Ansteckungsschutz dann diese Mittel zur Reinigung und Desinfektion eingesetzt werden sollten.

Dort, wo im Übrigen häufig hohe Bakterien- und Keimzahlen vermutet werden, nämlich auf der Toilettenbrille, zeigen Untersuchungen in Haushalten regelmäßig ein harmloses Ergebnis. Das könnte darin begründet liegen, dass Bakterien und Keime ein durchaus feuchtes Klima zur Vermehrung benötigen. – Wiewohl sollte der alte Satz: 'Nach dem Toilettengang und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!' selbstverständlich einen Hauptübertragungsweg für Darmkeime ausschließen helfen.

Feuchtigkeit finden wir zusammen mit Küchen- und Fettdunst naturgemäß (neben dem Bad), in unseren Küchen vor. Zusätzlich befindet sich dort, viel häufiger als vermutet, ein weiterer unsichtbarer Ansteckungsherd: Im Tauwasser von Tiefkühlprodukten und regelmäßig bei Geflügel (neben verdorbenen oder schlecht gekühlten Milch- und Eierspeisen), Salmonellen als Ursache für häßliche und je nach Lage auch lebensbedrohliche Magen-Darm Erkrankungen mit bekannten Ausdrucksformen...

Dies läßt sich einerseits durch konsequente und getrennte Benutzung von Küchengerät verhindern und andererseits durch gründliches und heißes Abwaschen aller in Kontakt gekommenen Teile: Messer, Schüssel, Sieb, Arbeitsbrett, Spüle, Wasserhahn, Hände(!) etc. (Das Geflügel nur durchgegart genossen werden sollte, ist ja allgemein bekannt)

Zum Schluß sei noch einmal auf die allgemeine Reinigung von Böden, Wänden und Flächen in haushaltrelevanten Bereichen eingegangen; Zur Einhaltung einer Haushalthygiene reicht auch hier ein Haushaltreiniger ohne große Zusatzchemie vollkommen aus!

Baubiologe und Sachverständiger für Schimmelpilze Holtrup empfiehlt: : "Zur Vermeidung von Schimmel, Bakterien und Co. im Haushalt, empfehlen wir ausreichende Haushaltshygiene mit Köpfchen, aber Desinfektion nur so wenig wie nötig!"
Mehr zur Schimmelpilzen:

http://www.baubiologie-holtrup.de/index.php/schimmelpilzuntersuchung
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Das Problem "Schimmel" hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. In 22 % aller Wohnungen gibt es Feuchteschäden, in nahezu jeder zehnten Wohnung wird Schimmel festgestellt. Falsches Heiz- und Lüftungsverhalten bei immer dichteren Häusern oder unsachgemäße Dämmung ist die häufigste Ursache.

Dabei sind die schwarzen oder grünlichen Flecken nicht nur unansehnlich, sondern auch gesundheitsgefährdend. Hier einige Tipps vom Schimmelexperten zur Vorbeugung:

Tipps zur Vermeidung von Schimmelpilz

 

1. Halten Sie in Ihren Tagesräumen möglichst eine Temperatur von 20 °C.
Im Schlafzimmer tagsüber heizen und möglichst nachts nicht unter 15 °C sinken lassen.

2. Lüften Sie gründlich und regelmäßig. Die Faustregel lautet „kurz - oft - intensiv".
Das bedeutet: mind. 3 x täglich Stoß- oder noch besser Querlüftung (Fensterbänke
frei halten). Dann geht Ihnen auch im Winter nicht allzu viel Heizenergie verloren. Gerade das Schlafzimmer muss morgens intensiv gelüftet werden. Dauerlüften durch Kippfenster unbedingt vermeiden. Dies ist Energieverschwendung und das Auskühlen der Wände führt zur Schimmelgefahr.

3. Wichtig: nach dem Duschen, Baden, Kochen, Bügeln sofort ergiebig lüften!
Hängen Sie - wenn möglich - keine Wäsche zum Trocknen in der Wohnung auf, das erhöht die Luftfeuchtigkeit nur unnötig. Wenn, dann nur mit sehr viel Lüften!

4. Möglichst keine Möbelstücke an kalten Außenwänden stellen. Wenn, dann nur mit 5-8 cm Abstand, damit eine Luftzirkulation gewährleistet ist. Heizkörper nicht durch Möbel, schwere Gardinen oder Verkleidungen behindern.

5. Halten Sie die Türen vom Bad und von kühlen unbeheizten Räumen geschlossen, sonst kommt es zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit an den kühleren Wänden.

6. Kontrollieren Sie mit einem Hygrometer die relative Luftfeuchtigkeit. Diese sollte auf keinen Fall 60 % auf Dauer überschreiten und im Winter möglichst unter 50 % liegen!

7. Vermeiden Sie Farben (z. B. Latexfarben) und Tapeten
(z. B. Vinyltapeten), die Wände luftdicht verschließen

8. Keine Luftbefeuchter benutzen. Nur bei intensiver Ofennutzung und geringer Luftfeuchte weit unter 40 % machen Befeuchter Sinn.

9. Keller im Sommer ab 15 Grad nicht lüften! Dann nur morgens oder abends lüften!

10. Lassen Sie sich beraten, ob Ihnen eine automatische Lüftungsanlage Vorteile verschafft (insbesondere, wenn man selber wenig Zeit zum Lüften hat.)

Sollten Sie betroffen sein: Bei einem Schimmelbefall ist schnelles Handeln erforderlich um den gesundheitlichen und baulichen Schaden gering zu halten. Schimmel ist nicht nur ein Schönheitsfehler, er ist vor allem ein Gesundheitsrisiko. Fragen Sie einen Experten um gesundheitliche Risiken zu vermeiden und die Ursache zu beheben. Schimmelentferner arbeiten rein oberflächlich und nach dem Überstreichen kann nach kurzer Zeit der Schimmel wieder sprießen! Fragen Sie einen Sachverständigen nach der Ursachenklärung.

Bei weiteren Fragen oder Hilfe bei Untersuchungen: Kontakt: Baubiologe IBN u. Sachverständiger (TÜV) Ralf Holtrup: Tel. 02581-784635, www.baubiologie-holtrup.de
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10 Tipps zum Schutz vor Elektrosmog

1. Stand-By Betrieb abschalten (d.h. auch Stromsparen!), Ziehen Sie den Stecker oder schalten Sie die Geräte mit einem Zwischenschalter oder einer schaltbaren Steckdosenleiste ab.

2. So wenig wie möglich Elektrogeräte, die unter Spannung stehen im Schlafzimmer. Mindestabstand zu allen stromführenden Geräten, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Energiesparlampen, Dimmern und elektrischen Heizungen 1 - 2 m. Vermeiden Sie Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen unter und rund ums Bett. Auf Energiesparlampen (die hochfrequente elektromagnetische Felder abstrahlen), auf Leuchtstoffröhren, Niedervoltlampen und Dimmer verzichten!

3. Vermeiden Sie elektrische Heizungen, (auch elektr. Fußbodenheizungen), Wasserbetten u. elektr. Bettmotoren oder schalten Sie diese nachts stromfrei.

4. Kein Radiowecker am Bett (Mindestabstand 1,5 - 2 m, besser Batteriewecker)

5. Metallbetten, Federkernmatratzen, Heizkörper, Heizungsrohre können elektromagnetische Felder verstärken oder ankoppeln, daher möglichst vermeiden bzw. Abstand halten

6. Netzfreischalter einbauen für Schlaf- und Kinderzimmer. Diese Feldfreischalter nehmen automatisch die Spannung weg, wenn keine Lampe oder Gerät benutzt wird. Es ist jedoch eine Messung von einem Baubiologen erforderlich, ob Auswirkungen auf nebenliegende Stromkreise vorhanden sind, bzw. ob noch Störfelder von angrenzenden Räumen (Leitungen/Geräte) vorhanden sind. Hier sind evtl. Abschirmungen erforderlich.

7. Fernseher nicht ins Schlafzimmer, da viele Störfelder produziert werden, die z.T. sogar noch nach dem kompletten ausschalten auswirken. So wirkt sich die Statik noch einige Std. negativ auf die Raumluft aus.

8. Vermeiden Sie lokale Funk-Netzverbindungen wie Dect-Funktelefone, W-Lan oder Bluetooth, die meist intensive Dauerstrahler sind. Benutzen Sie Handys so wenig wie möglich und dann auch nur für kurze Gespräche! Telefonieren Sie mit dem Handy nicht bei schlechtem Empfang, z.B. in Autos ohne Außenantenne. Die Leistung mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Güte der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung. Kinder und Jugendliche sollten kein Handy benutzen! Vermeiden Sie die Mikrowelle!

9. Möglichst kein Babyphone nutzen: Als Funkbabyphone sollten ausschließlich solche Geräte verwendet werden, die baubiologischen Anforderungen entsprechen. Grundsätzlich sollte ein Babyphone mit dem Akku betrieben werden. Wenn es gerade mal nicht anders geht, sollte die elektrische Zuleitung möglichst in einem Abstand von zumindest 2 Meter vom Kind eingerichtet werden. Die Empfindlichkeit des Mikrophons ist so einzustellen, dass das Babyphone nicht ständig funkt. Babyphones die mit dem DECT-Standard betrieben werden sind grundsätzlich zu meiden. Babyphone auf keinen Fall ins Bett legen!
Eine kleine Auswahl geprüfter Geräte ist am Markt erhältlich. Strahlungsarmes Babyphone unter www.schnurlostelefon.de

10. Falls in ihrem Umfeld ein Mobilfunk-Sendemast, eine Hochspannungsleitung (evtl. auch elektr. Bahn) steht, sollten Sie die Leistung, bzw. Ihre Strahlenbelastung durch einen Baubiologen überprüfen lassen. Die Belastung kann bei Mobilfunk bis etwa 1000 m gehen, wenn keine evtl. schützenden Gebäude dazwischen sind. Gezielte Abschirmungen sind meistens möglich.

Insgesamt: So wenig Elektrizität und Funkbelastung in Kinder- und Schlafzimmern wie möglich! Die Strahlenbelastung von außen und innen feststellen lassen - z. B. durch einen Baubiologen, der nach einer Analyse der Situation auch Vorschläge zur Reduzierung der Belastung machen kann! Nutzen Sie auf keinen Fall Elektrosmog-Abschirmungen ohne Messung, da sich die Felder bei falscher Anwendung verstärken können.

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10 Tipps zum gesunden Wohnen vom Baubiologen IBN

Die Baubiologie wird immer wichtiger, meint Baubiologe (IBN) Holtrup. Warum? Weil bereits 30 % der Bevölkerung umweltkrank sind und wir über 80 % unserer Zeit in geschlossen Räumen verbringen.

Die Häuser werden immer dichter. Mögliche belastende Schadstoffe bleiben im Haus. Bauphysikalische Mängel und ein falsches Nutzerverhalten lassen Schimmelpilze wachsen. Hinzu kommen Belastungen durch ständig steigenden Elektrosmog, so der Experte für gesundes Wohnen.

Umweltmediziner und Heilpraktiker berichten über zunehmende unklare Beschwerden (Schlafstörungen, Immunsystemschwäche u.v.m) und arbeiten gerne mit geprüften Baubiologen zusammen. Gesundes Bauen und Wohnen liegt im Trend meint der Sachverständige aus dem Münsterland und gibt hier 10 seiner besten Tipps bekannt:

1. Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle, sorgt für ein gesundes Wohnklima und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung reduzieren.

2. Lufttemperatur- u. feuchtigkeit: 18 bis 22 Grad Celsius, 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte
Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien

3. Strahlungswärme erzeugen von Kachelofen oder Wandheizung (am besten mit Lehmputz). Hohe Oberflächentemperaturen führen zur Behaglichkeit und können Heizkosten sparen.

4. Farben/Tapeten: Naturfarben (Kalk- o. Silikat) verwenden, keine Dispersions-. Latexfarben, Vinyltapeten

5. Möbel: Naturholz statt Pressspanmöbel. Natürliche Öle und Wachse für die Oberflächenpflege.

6. Parkett: Nur ölen und wachsen, nicht versiegeln.

7. Bodenbeläge, Vorhänge: Naturmaterialien bevorzugen. Kein PVC nutzen (wg. Weichmacher), Bodenbeläge nicht verkleben.

8. Licht: Möglichst natürliches Lichtspektrum verwenden (keine sogenannten „Sparbirnen“)

9. Elektrosmog: Es sollten wenig strahlende und funkende Geräte verwendet werden, um die oft hausgemachte Elektrosmog-Belastung zu reduzieren Elektrosmogfreie Ruhezonen planen mit fachlicher Unterstützung vom Baubiologen.

10. Raumhygiene: Staub öfters mal feucht wischen! Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen. Aggressive Putz- und Reinigungsmittel, sowie Duftöle und Duftmittel meiden.
Keine Sprays, kein Tabakrauch im Wohnraum

Denken Sie dran: Manchmal ist eben weniger mehr!
Weniger Technik, Elektrosmog, Feuchte, Schadstoffe ist der richtige Weg zum gesunden Wohnen.

Als Sachverständiger und „Arzt für das Haus“ hilft Baubiologe Holtrup bei Ursachenklärung und bespricht mit Ihnen gemeinsam die Optimierungsmöglichkeiten. Das ist meist einfacher als Sie vielleicht vermuten würden. Auf Wunsch auch Gutachtenerstellung.
Damit Sie auf Dauer gesund schlafen und wohnen.

Ob Beratung, Elektrosmog-Messung, Schimmelpilzuntersuchung oder Raumluftanalyse…

Kontakt: Ralf Holtrup, Baubiologe IBN und Sachverständiger: Tel. 02581-784635, www.baubiologie-holtrup.de

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Elektrosmog durch Smartmeter

Experten warnen eindringlich vor gesundheitsgefährdender, elektromagnetischer Belastung

Im Schatten der Diskussion um den Ausbau erneuerbarer Energien ziehen Geräte in unsere Haushalte ein, die uns möglicherweise mit noch mehr Elektrosmog belasten: Die so genannten „Smart Meter“. Seit dem 1. Januar 2010 müssen diese auch als „intelligente Stromzähler“ bezeichneten Geräte in Deutschland in allen Neubauten installiert werden. Ziel ist eine flächendeckende Einführung der „Smart Meter“ in ganz Deutschland bis zum Jahr 2015.

Durch diese Geräte lässt sich der Stromverbrauch in einem beliebigen Intervall aus der Ferne abfragen. Mit der Installation eines „Smart Meter“ sind die Stromversorger zudem gesetzlich verpflichtet, dem Kunden eine verbrauchsnahe Abrechnung (z.B. monatlich, viertel- oder halbjährlich) anzubieten. Durch diese transparentere Einsicht in seinen Verbrauch hat der Kunde die Möglichkeit, Strom, Energie und Geld zu sparen.

Zur Übertragung der Daten werden derzeit verschiedene Technologien getestet. Zumindest zwei davon bergen die Gefahr hoher gesundheitlicher Risiken: Die Übertragung der Daten per Mobilfunk und die Übertragung per Stromleitung über nicht geschirmte Kabel. Bei der Mobilfunk-Variante kommuniziert ein Funkgerät am Zähler permanent mit der nächsten Mobilfunk-Basisstation. Damit läuft der Wohnungsbesitzer Gefahr, einer andauernden Strahlungsbelastung ausgesetzt zu sein. Er hat kaum eine Möglichkeit zu kontrollieren, ob der Betreiber die Daten vierteljährlich, monatlich, stündlich oder sogar minütlich abruft.

Das hat massive gesundheitliche Konsequenzen: So berichtet zum Beispiel der Umweltmediziner Joachim Mutter von seinen Erfahrungen nach dem Einbau von Wärmemess-Zählern auf Funkbasis. So klagen seine Patienten, die wohl nichts vom Einbau der neuen Geräte wussten über Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Augen- und Hautbrennen, Tinnitus und Depressionen. Diese Symptome gingen erst zurück, als die neuen Zähler wieder entfernt wurden.

Auch die zweite Möglichkeit der Übertragung über nicht geschirmte Kabel wird von Experten wegen der zwar versteckten, aber doch präsenten elektromagnetischen Strahlung stark kritisiert: „Nie würde ich mir so eine Technologie ins Haus holen“, sagt zum Beispiel der Leipziger Physiker Dr. Stefan Spaarmann.

Einzig und allein die Übertragung der Daten über geschirmte Kabel ist absolut unbedenklich und sicher. Die Baubiologen des innovativen und nachhaltigen Hausbauunternehmens Baufritz aus Südbayern warnen vor der Strahlung durch neue Technologien, die sich unbemerkt im eigenen Haus aufbauen kann. „Hier mangelt es an ehrlicher Information und Aufklärung“, so der Baubiologe Karlheinz Müller.

Politiker wie Entscheidungsträger der großen Energieversorger sind dringend dazu aufgerufen, bei der Etablierung von Standards den Faktor „menschliche Befindlichkeit“ mit einzukalkulieren. Auch Hausbesitzer sollten auf den Einbau einer möglichst menschenfreundlichen Übertragungs-Technologie bestehen.

Bewohner von wohngesunden Baufritz-Häusern sind vor der Gefahr der von außen einwirkenden Mobilfunk-Strahlung geschützt: Die Xund-E Schutzebene des Allgäuer Holzbauunternehmens schirmt Elektrosmog ab und reduziert die Belastung nachweislich äußerst wirkungsvoll. Diese in die Gebäudehülle integrierte Schutzebene wurde von Baufritz in Zusammenarbeit mit Dr. Moldan entwickelt und von Prof. Pauli, von der renommierten Bundeswehruniversität München geprüft. Allerdings kann auch diese Ebene nur bedingt die hausinternen Strahlen durch „Smart Meter“ reduzieren. Es bleibt also dem Verbraucher überlassen, sich selbst zu schützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baufritz.de

Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/geplante_Uebertragungstechniken_intelligente_178143.html

Weitere Infos und Messungen im Raum Münster Osnabrück:
Ralf Holtrup, Baubiologe und Sachverständiger für Schimmelpilze (TÜV), Tel. 02581-784635


Weitere News und Infos im Weblog:

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Baubiologe Ralf Holtrup
 
IBN Beratungsstelle Baubiologie Holtrup
 
IBN Beratungsstelle Münsterland: Baubiologie-Münster mit Silke Puteanus, Architektin und Energieberaterin und Ralf Holtrup


Ralf Holtrup, Baubiologe IBN u. geprüfter Schimmelpilzsachverständiger (TÜV). In 2003 Baubiologie-Ausbildung beim Institut für Baubiologie in Neubeuern IBN, 2006 Mitgründung von Biolysa e.v. für gesundes Wohnen und Leben. Weiterbildung 2007 zum Schimmelpilzexperten, 2009 zum Schadstoffexperten. Seit 2012 auch Beratungsstelle vom VDB

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Hilfreiche Webseiten: Ralf Holtrup ist Gründungsmitglied von Biolysa e.V.