Hier informiert Sie aktuell Ihr Baubiologe und Sachverständiger für Elektrosmog, Wohngifte und Schimmelpilze (TÜV) Ralf Holtrup
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Richtig lüften im Sommer gegen Schimmel

Schimmel entsteht nicht nur im Winter auch im Sommer sind Sie vor der Schimmelbildung nicht gefeit. Besonders im Schlafzimmer kann sich bei falschem Lüftungsverhalten der gefürchtete Pilz rasch entwickeln. Aber im Sommer muss ganz anders gelüftet werden!

Lüftungs-Tipps für den Sommer:

  • Lüften Sie frühmorgens, in den Abendstunden und nachts  wenn die Temperaturen geringer sind, denn die warme feuchte Luft der Sommertage soll schließlich draußen bleiben.
  • Die Fenster sollten tagsüber komplett geschlossen bleiben. Hat man die Hitze und Feuchte erstmal in die Wohnung gebeten, ist es schwer, sie wieder raus zu kriegen.
  • Messen Sie mithilfe eines Hygrometers regelmäßig den Raumluftfeuchtigkeitsgehalt. Außerdem sollten Sie mit einem zweiten Hygrometer, das Sie im Freien anbringen, auch den Feuchtigkeitsgehalt der Außenluft im Blick behalten. Problematisch sind im Sommer dauerhafte Innenraumfeuchtewerte über 70 %.
  • Wenn die Außenluft weniger Luftfeuchte enthält, als die Zimmerluft, können Sie lüften (außer tagsüber bei warmen Temperaturen, da die absolute Feuchte dann außen höher ist!
    Bsp: Außen: 28 °C, 60 % Feuchte = 16,7 g/m3 , Innen: 28 °C, 60 % Feuchte = 13,85 g/m3)
  • Öffnen Sie dann Ihre Fenster, soweit es geht. Im Idealfall schaffen Sie einen Durchzug, indem Sie zwei gegenüberliegende Fenster gleichzeitig öffnen. Auf diese Weise geht der Luftaustausch am schnellsten und am effektivsten vonstatten.
  • Kipplüftung macht nur nachts – besonders im Schlafzimmer Sinn
  • Luftbewegung durch Ventilatoren macht die Luft erträglicher und vermeidet Schimmelbildung
  • Keine Wäsche in der Wohnung trocknen!
  • Besonders gefährdet sind kühle Wohnungen und Kellerräume
  • Beim Übergang zum Herbst sollten möglichst frühzeitig die Heizungen aktiviert werden

 Im Sommer finden Pilzsporen die idealen Bedingungen vor, die sie zum Ausbreiten benötigen. Es ist warm und es ist feucht – und das nicht nur an schwülen Tagen. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Deshalb ist beim Lüften im Sommer Vorsicht geboten – vor allem in kühlen Wohnungen und Kellerräumen. Zu viel Feuchtigkeit begünstigt Schimmel - und den wollen wir nun wirklich nicht in der Wohnung haben.

Schimmel in Gebäuden wird in der Regel als Winterproblem angesehen. Doch auch der Sommer bietet beste Voraussetzungen für den unliebsamen Befall. Häufigste Ursache im Sommer ist hier das sogenannte Sommerkondensat. Kalte Außenmauern, vor allem in Altbauten, oder andere kühle Gebäudeteile wie zum Beispiel Rohre oder Betonflächen erwärmen sich im Sommer erst mit zeitlicher Verzögerung oder bleiben prinzipiell kälter als ihre Umgebung. Wenn nun die warme Sommerluft von außen in die Wohnung gelangt, kühlt diese an den entsprechenden, kälteren Stellen ab. Der Taupunkt wird unterschritten und die Feuchtigkeit der wärmeren Luft schlägt sich als Kondensat nieder. – Wie bei der kühlen Bierflasche draußen!

Die Raumluftfeuchte im Sommer kann schnell über 70 % gehen und steigt manchmal auf über 80 %. Das sind ideale Wachstumsbedingungen für Schimmel. Liegt die Luftfeuchtigkeit dauerhaft über 70 % sollte daher durch gute Lüftungsmaßnahmen das Schimmel-Risiko reduziert werden.

Falls die Luftfeuchtigkeit nicht mehr reduziert werden kann ist der zwischenzeitige Einsatz eines Raumluftentfeuchters sinnvoll !

Viele Keller sind alleine durch falsches Lüften feucht geworden! Für Kellerräume ist daher ein automatisches Lüftungssystem zu empfehlen mit Feuchtesteuerung mit Hilfe von Feuchtesensoren der Innen- und Außenklimawerte.

Weitere Infos und Beratung bietet der Schimmel-Sachverständige Ralf Holtrup : www.baubiologie-holtrup.de

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Baubiologen als Detektive für Geruch und Schadstoffe

"In meiner Wohnung riecht es in letzter Zeit komisch und ich habe morgens auch immer so ein Kratzen im Hals und Augenreizungen. Können Sie da mal die Luft untersuchen?"

So oder ähnlich beginnen oft Anfragen an uns Baubiologen.

Bei solchen Analysen kann man aber nur das finden, wonach man sucht. Das klingt erst einmal unverständlich. Aber wenn man sich verdeutlicht, wie viele chemische Stoffe es gibt, die geruchsauffällig sein und/oder zu gesundheitlichen Beschwerden führen können, kann man verstehen, dass nur eine gezielte Probenahme mit anschließender darauf abgestimmter Laboruntersuchung zum Ziel führen kann.

Daher steht eine Ortsbesichtigung eines Baubiologen mit Praxis- und Geruchserfahrung mit gründlicher Bestandsaufnahme immer am Anfang, bei der das weitere Vorgehen festgelegt wird.

Stehen z.B. die Probleme zeitlich in einem Zusammenhang mit der Anschaffung neuer Möbel oder anderer Einrichtungsgegenstände, könnte eine Untersuchung auf Formaldehyd, das aus Spanplatten ausgasen kann, sinnvoll sein. Wollteppiche werden häufig mit Insektiziden wie Permethrin gegen Mottenbefall imprägniert.

Riecht es in Fertighäusern, die insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren gebaut wurden, schimmelig-muffig, sind neben Schimmelpilzbefall auch Holzschutzmittel wie PCP zu vermuten, deren Umsetzungsprodukte ähnlich riechen.

Teerartiger Geruch in Fußbodennähe lässt eventuell einen Rückschluss auf Parkett- oder Fliesenkleber zu, der polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten kann.

Diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen.

Baubiologe Holtrup ist zertifizierte Geruchsprüfer (nach AGÖF) und kann somit manchmal auf Grund seiner Erfahrung oder auf Basis von Geruchsproben olfaktorisch mit der Nase dem Problem auf die Spur kommen. Hier können aber auch seine Messgeräte zum Nachweis von Formaldehyd und leichtflüchtigen organischen Verbindungen (VOC) helfen direkt vor Ort mögl. Schadstoffbelastungen aufzudecken. Manchmal ist es aber auch erforderlich Raumluftproben zu nehmen, die dann zielgerichtet im Labor auf verdächtige Substanzen weiter untersucht werden.

Dabei besteht eine enge Zusammenarbeit mit zertifizierten und auf diese Untersuchungen spezialisierten Laboren.

Auf Basis dieser Untersuchungen und ggfs.  Analysen kann eine Bewertung der möglichen Gesundheitsgefahren erfolgen sowie  Optimierungsmaßnahmen und falls erforderlich Sanierungsmaßnahmen empfohlen werden.

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Formaldehyd - immer noch ein aktueller Schadstoff...

Die meisten Menschen haben Formaldehyd als Schadstoff nicht mehr im Blick, weil sie annehmen, dass es kaum noch in Baumaterialien vorhanden ist. Das jedoch ist ein Trugschluss.

Zwar gibt es viele Bauprodukte und Möbel aus heimischer Fertigung, die tatsächlich im Gegensatz zu früher weniger Formaldehyd enthalten bzw. im Laborversuch weniger ausgasen.

Unter den heute üblichen Wohnbedingungen allerdings, mit im Winter oft hohen Raumlufttemperaturen und Luftfeuchtewerten, wird aus den verbauten Materialien und Möbeln doch wieder in erhöhtem Maße dieser Schadstoff emittiert und wirkt sich in den heutigen dichten Häusern noch viel stärker aus.

Viele moderne Holzwerkstoffe (Spanplatten, mitteldichte Faserplatten und OSB-Platten) werden mit Klebern auf Basis von Melamin, Harnstoff und Formaldehyd hergestellt.

Bei der Herstellung der Leime wird Formaldehyd mit Harnstoff versetzt, wobei Wasser entsteht, das abtrocknet. Dieser Prozess ist umkehrbar, so dass das Kunstharz wahrend der Nutzungszeit durch die Einwirkung von Luftfeuchtigkeit wieder in Harnstoff und Formaldehyd gespalten wird und Formaldehyd aus dem Holzwerkstoff ausgast.

Auch Materialien aus Glaswolle und Steinwolle zum Dämmen von Wärme oder Schall enthalten bis zu 7% Formaldehyd als Zusatzstoff.

Bauschäume, Farben, Glasfaservliese und Zusatzstoffe in Beton und Estrichen enthalten ebenfalls relevante Mengen an Formaldehyd.

Zudem gibt es für die vor Ort, also auf der Baustelle und in der Wohnung, hergestellten oder verarbeiteten Materialien in der Regel keine Emissionsgrenzwerte. Solche Werte gibt es allenfalls für Spanplatten, wobei die Emissionen meist unter eher unrealistischen Laborbedingungen gemessen werden. Auf Grund der in der Praxis oft umfangreichen Nutzung dieser Bauprodukte oder Möbel kommt es dann nicht selten zu erhöhten und belastenden Formaldehydwerten in der Raumluft.

Der Baubiologe Thomas Jockel aus Detmold gibt Auskunft: "Seit April 2015 hat die EU Formaldehyd rechtsverbindlich als wahrscheinlich Krebs erregend beim Menschen eingestuft und hat sich damit der Meinung der WHO angeschlossen. Die WHO empfiehlt deswegen einen Richtwert in der Atemluft von höchstens 100 μg/m3 (Mikrogramm Formaldehyd pro Kubikmeter Luft).

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hingegen betrachtet Raumluftwerte noch bis 124 μg/m3 als unbedenklich. Darüber steigt die Krebs auslösende Wirkung mit der Höhe der Konzentration. Die Gesundheitsgefahr ist somit umso größer, je mehr und je länger sich das gefährliche Gas in der Atemluft befindet!"

Für das Bauwesen ist für Gebäude bei einer Zertifizierung nach der Deutschen Gesellschaft Nachhaltiges Bauen (DGNB) ein Formaldehyd-Grenzwert von 120 μg/m3 definiert, bei dessen Überschreitung keine Zertifizierung möglich ist. Ein Zielwert von 60 μg/m3 sei anzustreben.

Jockel dazu: "Die wenigsten Bauherren lassen jedoch ihr Haus zertifizieren und unter Ökoaspekten wäre selbst das zu hoch: Die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute e. V. (AGÖF) empfiehlt als Orientierungswert lediglich höchstens 30 μg/m3. Nur damit kann man auch langfristig sicher sein"

Da moderne Wohnungen zum einen sehr dicht gebaut seien und zudem aus Energiespargründen nur wenig gelüftet würde, so könne sich das Gas in der Raumluft stark anreichern. Durch hohe Luftfeuchtewerte ab etwa 60 % relativer Feuchte komme es zudem in den verbauten Materialien der Gebäude zu chemischen Reaktionen, die Formaldehyd erzeugen. In Räumen mit gelochten Akustikdecken sei das Risiko besonders groß, weil durch die Lochung eine große Oberfläche vorhanden sei, die gegenüber einer ungelochten Flache oft mehr als die dreifache Abgabemenge an die Raumluft erzeuge.

Und so kommt es immer wieder und immer häufiger vor, dass Baubiologen wie Thomas Jockel in untersuchten Wohnungen gesundheitsgefährdende Mengen an Formaldehyd entdecken.

Was von den meisten Menschen auch nicht beachtet werde, sei das Vorhandensein von Formaldehyd in Kleidungsstücken: "Neu gekaufte Textilien enthalten Formaldehyd bis zu 15% des Gesamtgewichts als Konservierungsstoff, als Anti-Schweißausrüstung und vor allem allem als Knitterschutz bei bügelfreier Kleidung. Solange die Kleidung nicht mehrmals gewaschen ist, kann daraus Formaldehyd ausgasen. Da die meisten Menschen ihre Kleiderschränke im Schlafzimmer haben, wird allein dadurch schon jeden Tag ihre Atemluft über viele Stunden belastet!"

"In Schlafzimmern finde ich in der Regel auch die höchsten Luftfeuchtegehalte und viele Menschen lüften oft nicht ausreichend, um die ständig ausgasenden Mengen an Formaldehyd zuverlässig aus der Atemluft der Wohnungen ins Freie abzuführen. Ob ein Formaldehyd-Problem vorliegt, kann man normalerweise nur über Messungen der Raumluft feststellen. Das geht sehr schnell und als Baubiologe kennt man auch die verdächtigen Materialien und kostengünstige Sanierungsmöglichkeiten. Von Menschen wahrnehmbar ist Formaldehyd zwar schon in geringen Mengen, aber man kann mit seinem Geruchssinn allein leider keine Quellen ausfindig machen. Natürlich kann man auch von vornherein formaldehydhaltige Materialien vermeiden, aber man kann auch sein Lüftungsverhalten optimieren oder evtl. eine Lüftungsanlage einbauen lassen. So kann man nebenbei auch die Schimmelgefahr verringern"

Jockel ist als Baubiologe auch Betreiber einer Beratungsstelle des Baubiologenvereins BIOLYSA e.V.

Die Sachverständigen von BIOLYSA e.V. sind kompetent, unabhängig und neutral.

Sie stehen Hilfesuchenden als Berater und Gutachter zur Seite. Weitere Informationen und Beratungen zu Problemen mit Schimmel, Feuchte oder sonstigen möglichen Schadstoffquellen im Haus sowie Beratung zu gesundem Leben im gesunden Heim gibt es unter www.biolysa.de.
- Oder hier bei Baubiologie-Holtrup.de
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Neue Fenster in alten Wänden - Probleme nach dem Einbau neuer Fenster

Ergänz. Info von Baubiologe Ralf Holtrup: "Bei neuen Fenstern ist zur Schimmelvermeidung neben zus. Dämmmaßnahmen insbesondere ein Lüftungskonzept und baubiologische Beratung empfehlenswert!"

Viele Hauseigentümer denken in der heutigen Zeit über Energiesparmaßnahmen nach. Eine kostengünstige und effiziente Möglichkeit scheint der Einbau neuer Fenster zu sein. Gerade dann, wenn evtl. noch alte Holzfenster ohne umlaufende Gummidichtung am Rahmen oder gar nur mit Einfachverglasung im Haus verbaut sind.

Die Vorteile scheinen groß zu sein: Neue Fenster sind besser wärmegedämmt als die alten, also ist es vor den Fenstern auch nicht mehr so kalt.

Die Rahmen sind dichter, also gehören die bisherigen Zugerscheinungen in Fensternähe der Vergangenheit an.

Mit Kunststoffrahmen statt Holz kann man sich die regelmäßige Pflege der Oberflächen sparen. Schleifen und Lackieren sind dann nicht mehr nötig.

Das stimmt natürlich alles, aber es gibt auch Nachteile, die meist erst auftauchen, wenn nach dem Einbau zum ersten Mal der Winter kommt.

Plötzlich treten Probleme auf, die es vorher kaum oder gar nicht gab: In den Außenwandkanten der Zimmer, in den Bodenecken oder den Deckenecken, in den Heizkörpernischen oder hinter Möbeln, die vor den Außenwänden stehen, wächst plötzlich Schimmel an den Wandflächen.

Die Baubiologin Andrea Lohmann aus Heubach in Baden-Württemberg weiß den Grund dafür: „Wenn nicht gleichzeitig mit dem Einbau der neuen Fenster die Außenwandflächen gedämmt werden, so sind plötzlich nicht mehr die Fensterflächen die am schlechtesten gedämmten Stellen in der Wand. Statt dessen findet man die niedrigsten Oberflächentemperaturen jetzt an den Wandflächen des Mauerwerks und da besonders, wo es Wärmebrücken gibt. Die existieren beispielsweise in Ecken und Kanten, oder dort, wo die Wandflächen schlecht erwärmbar sind, also hinter Schränken und Vorhängen. Heizkörpernischen kühlen immer dann schnell ab, wenn nachts eine Temperaturabsenkung bei den Heizungen programmiert ist oder wenn eine Reflektorschicht hinter dem Heizkörper unsachgemäß eingebaut ist.“

Lohmann, die auch Schimmelsachverständige und Beratungsstellenbetreiberin des Baubiologen-Vereins BIOLYSA ist, erklärt weiter: „Solange alte Fenster mit schlecht wärmedämmenden Scheiben eingebaut waren, gab es dadurch zwei Vorteile: Zum einen hatte man durch die Undichtigkeiten des alten Rahmens immer eine gewisse selbsttätige Entlüftung und gleichzeitige Entfeuchtung des Innenraumes, die oft drei bis vier mal besser war als bei den neuen, modernen Fensterrahmen.

Zum anderen gab es an den alten Scheiben meist über Nacht, wenn es draußen kalt war, Wasseransammlungen an den unteren Scheibenteilen. Dieses Wasser kondensierte aus der Luft aus und konnte so nicht die Wandoberflächen durchfeuchten!“

Mit neuen Fenstern werden diese Kondensationsflächen ungewollt, aber zwangsläufig, an die ungedämmten oder schlechter gedämmten Wandflächen verlagert. Lohmann: „Die Raumluftfeuchtigkeit verändert sich relativ zur Temperatur. An kalten Oberflächen steigt die relative Feuchte an, bis maximal zum Taupunkt. Dann beginnt der Wasserdampf aus der Raumluft zu kondensieren und es wird feucht - wie bei einer Milchflasche, die man aus dem Kühlschrank nimmt.

Am Glas der alten Scheiben sah man das und konnte es morgens wegwischen. An den Wänden sieht man es nicht, weil der Putz das Wasser aufsaugt.“

„Den in der Folge entstehenden Schimmelbefall an den erwähnten Wandflächen kann man nur dann vermeiden, wenn man diese Flächen entweder erwärmt oder wenn man sie dämmt“

Welche Maßnahme allerdings die beste und wirtschaftlichste sei, das hänge immer vom Einzelfall ab, so die Baubiologin weiter. Auch für die Umsetzung der möglichen Maßnahmen gebe es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die am besten von sachkundigen Beratern auf die jeweilige Situation abgestimmt werden sollten.

Eine solche Schimmelbegutachtung und Beratung zu dessen Ursachen und möglichen Abhilfemaßnahmen koste zudem weit weniger, als wenn man einfach eine vermeintlich gute, aber oft nicht gut durchdachte Renovierungsmaßnahme durchführen lasse, bei der die Gesamtheit des Gebäudes nicht berücksichtigt wurde. Dadurch würden Folgeschäden meist zwangsläufig entstehen. Sehr oft komme es unvermeidlich zu hohen Luftfeuchtewerten und nicht selten zu Gesundheitsschäden der Bewohner, wenn der in der Folge entstehende Schimmelbefall zunächst evtl. unbemerkt bleibe.

Lohmann: „Wer also schon neue Fenster in alten Wänden hat, der sollte so bald wie möglich einen Baubiologen mit einer Bestandsaufnahme beauftragen, um Schäden zu erkennen und sanieren zu können. Und wer solche Renovierungsmaßnahmen erst plant, der sollte sich gut beraten lassen, damit erst gar keine Feuchte- und Schimmelschäden auftreten können!“

Die Sachverständigen von BIOLYSA e.V. sind kompetent, unabhängig und neutral.

Sie stehen Hilfesuchenden als Berater und Gutachter zur Seite. Weitere Informationen und Beratungen zu Problemen mit Schimmel, Feuchte oder sonstigen möglichen Störquellen im Haus sowie Beratung zu gesundem Leben im gesunden Heim gibt es unter www.biolysa.de.

oder auf diesen Seiten hier :-)

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Hygiene-Tipps gegen Bakterien, Schimmel und

Keime im Haushalt

 
Die Ursache für eine mikrobielle Belastung im Innenraum kann neben einem Schimmelpilzbefall nach einem Feuchteschaden an der Bausubstanz auch durch eine nicht optimale Hygiene im Haushalt sein. Daher hier einige Tipps zur Vorbeugung:

1. Keinen offenen Biomüll stehen lassen und oft entsorgen.

2. Matratzen tagsüber offen lassen zum Austrocknen und öfter mal wenden. Luftzirkulation unter dem Bett ermöglichen. Auch Matratze und Lattenrost ab und zu absaugen.

3. Auch Kopfkissen sind anfällig für mikrobielles Wachstum, daher öfter mal erneuern.

4. Bettwäsche oft heiß waschen.

5. Kühlschrank-Innenraum ist besonders sauber zu halten und mit Essigessenz zu reinigen.. Tauwasserschale des Kühlschrankes halbjährlich mit Essigessenz säubern bzw. Essenz in die Abtaurinne gießen.

6. Spülmaschine regelmäßig reinigen, ggfs. desinfizieren und öfter mal höhere Temperatur anstellen.

7. Waschmaschine ab und zu im Kochwaschprogramm laufen lassen und / oder Desinfektionsmittel zugeben.
Einfüllschacht ab und zu intensiv reinigen und desinfizieren. Am besten offen lassen zum Austrocknen.
Für ggfs. schimmelbelasteter Kleidung gilt auch möglichst heiß waschen.

8. Badewannen- und Duschbereich am besten nach Benutzung abtrocknen und kritische Bereiche wie Silikonfugen sowie Ecken und Fugen von Duschabtrennungen ab und zu mit Alkohollösung reinigen.

9. Regelmäßiges intensives Spülen aller Siphons mit heißem fast kochendem Wasser. Auch Überläufe gut reinigen.

10. Wischlappen und Küchenhandtücher sollten alle 1-2 Tage gewechselt und bei mindestens 60°C gewaschen werden. Spülbürsten sollten regelmäßig in der Spülmaschine (60°C) gereinigt und ab und zu ersetzt werden.

11. Dampfreiniger können zwischendurch zur Flächendesinfektion sinnvoll sein.

12. Zahnbürsten sollten immer gut austrocknen können (Bürste oben) und 4 x jährlich gewechselt werden.

13. Kaffeemaschine regelmäßig reinigen.

14. Trinkwasser-Rückspülfilter regelmäßig spülen

15. Bei einem ggfs. vorhandenen zusätzlichen Trinkwasserfilter Filterelemente regelmäßig wechseln.

16. Perlatoren an den Wasser-Auslaufarmaturen ab und zu desinfizieren

In Bezug auf Hefepilze ist Hitze (> 95 °C) ein gutes Mittel zur Desinfektion und sollte statt chemische Desinfektion genutzt werden.

Allgemein gilt immer: Möglichst alles trocken halten, viel lüften und was möglich ist oft und heiß reinigen vor weiteren Desinfektionsmaßnahmen.

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10 Tipps für ein gesundes Büro

Das Wohlbefinden und die Gesundheit am Büro-Arbeitsplatz hängt neben den Einflüssen aus dem sozialen Umfeld und ergonomischen Bedingungen ganz wesentlich von der Raumluftqualität und hygienischen Bedingungen ab. Hierzu gibt der Sachverständige und Baubiologe Holtrup zehn seiner besten Tipps bekannt.
„Wohlbefinden“? zu viel verlangt? – nicht wenn man berücksichtigt das gesunde Mitarbeiter die Produktivität steigern und sich die Fehlzeitenquote verbessert.

1. Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle, sorgt für ein gesundes Büroklima und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung reduzieren. Luftwechsel: Einzelbüro: 40m3 pro Stunde und Person bzw. 4m3 pro m2 Raumfläche je Person und Stunde; Großraumbüro: 60m3 pro Stunde und Person bzw. 6 m3 pro m2 Raumfläche je Person und Stunde. Technische Lüftung kann hier unterstützen.
Hier sind jedoch die regelmäßige Wartung sowie der Filterwechsel immens wichtig um mögliche Feinstaub sowie mikrobielle Belastung zu vermeiden. Kontrolle möglich mit CO2-Mess-Ampel.

2. Lufttemperatur- u. feuchtigkeit: 20-22 Grad Celsius (Max. 26 Grad), 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte.
Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien.

3. Drucker und Kopierer: Da diese durch hohe Feinstaub-, sowie Tonerstaubpartikelfreisetzung und VOC-Freisetzung zu Belastungen führen könnten möglichst im separaten Raum mit Außenabluft platzieren,. Emissionsarme Geräte mit Prüfzeichen einsetzen und ggfs. zusätzliche Feinstaub-Filter nutzen. Tonerwechsel sachgemäß und vorsichtig durchführen sowie Einweghandschuhe tragen.
Tintenstrahldrucker geben generell weniger Feinstaubbelastungen ab.

4. Stellen Sie möglichst viele Pflanzen in den Büroräumen auf! Pflanzenblätter wirken als natürlicher Feinstaubfilter und können schadstoffhaltige Partikel festhalten sowie ein oft vorhandenes trockenes Raumklima reduzieren. Bestimmte Sorten können sogar zur Entgiftung der Raumluft beitragen.

5. Ergonomie und Bewegung: Auswahl der Arbeitsmittel und deren Einstellungen: Hierzu gibt’s bei den Berufsgenossenschaften gute Infos z.B. www.vbg.de , Wichtig: jede Std. 5 Min. Bildschirmpause

6. Ernährung. “An Apple a day keeps the doctor away”: Stellen Sie genug Wasser und Obst parat!

7. Lärm: geräuscharme Geräte u. Schall absorbierende Materialien an Decken, Wänden u. Böden nutzen.

8. Licht: Hoher Tageslichtanteil. möglichst natürliches Lichtspektrum verwenden (keine sog. „Sparbirnen“). Gute Beleuchtungsstärke (> 500 Lux), Lichtfarbe u. Farbwiedergabe, möglichst flimmer- und blendungsfrei.

9. 9. Elektrosmog: Es sollten wenig strahlende und funkende Geräte verwendet werden, um die Elektrosmog-Belastung zu reduzieren. Abstand halten zu Leitungen, Geräten und Trafos.

 

10. 10. Hygiene: Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen. Aggressive Putz- und Reinigungsmittel meiden .
Tastatur, Maus und Telefon regelmäßig reinigen z.B. mit Alkohollösung.

Als Sachverständiger hilft Baubiologe Holtrup bei Arbeitsplatzuntersuchungen und zeigt Optimierungs-möglichkeiten und Ursachenklärung bei verborgenen Belastungen. Ob Beratung, Elektrosmog-Messung, Schimmelpilzuntersuchung oder Raumluftanalyse…

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Wenn das Handy krank macht: Impotenz, heiße Ohren, Krebs:
Wie gefährlich ist Smartphone-Strahlung wirklich?

Wer lange mit dem Smartphone telefoniert, bekommt warme Ohren. Für viele Leute ein Zeichen, dass Handystrahlung schädlich ist. Aber welche Gefahr droht uns wirklich von den mobilen Geräten?

  • Bisher gibt es keinen Beweis, dass Smartphones Krebs auslösen.
  • Es gibt aber Hinweise darauf, dass sie Tumorbildung fördern.
  • Auch auf die Zeugungskraft können sich Mobiltelefone negativ auswirken.
  • Wer mit seinem Telefon richtig umgeht, muss keine gesundheitlichen Schäden befürchten.

Mehr dazu im Focus Online-Bericht:
http://www.focus.de/digital/handy/wenn-das-handy-krank-macht-impotenz-kopfschmerzen-krebs-wie-gefaehrlich-ist-smartphone-strahlung-wirklich_id_4812546.htmlWer lange mit dem Smartp

...und Tipps wie Sie sich schützen erhalten Sie heir:

10 Tipps im Umgang mit Handy und Smartphone

Handys und Smartphones sind inzwischen ständige Begleiter im beruflichen und privaten Alltag – ebenso wie die Funkwellen, die die Geräte ausstrahlen. Ob die elektromag-netischen Wellen dem Mensch en schaden können, ist noch nicht abschließend geklärt. Beschwerden von Nutzern und einige Studien deuten bereits auf gesundheitliche Aus-wirkungen hin. Im Jahr 2011 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Funkwellen von Mobiltelefonen als potenziell krebserregend eingestuft. Forscher der Jacobs University Bremen haben an Mäusen nachgewiesen, dass elektromagnetische Strahlen Tumorzellen schneller wachsen lassen. Letztendlich gibt es hier noch viel Forschungsbedarf. Hier ist persönliche Vorsorge ratsam wie es bereits verschiedene Institutionen empfehlen (BFS, Ärzteblatt, Verbraucherschutzverbände etc.)

1. Generell gilt zur Minimierung: Nutzung möglichst selten, kurz und mit Abstand.

2. Der SAR-Wert (spezifische Absorptionsrate) des Gerätes sollte möglichst gering sein ( < 0,6 Watt / kg)

3. Beim Telefonat das Mobilteil erst ans Ohr halten, wenn sich eine Verbindung aufgebaut hat, denn in der Nähe einer Handy-Antenne wirkt das elektromagnetische Feld am stärksten. Bei längeren Gesprächen sollten Nutzer nach einigen Minuten zum anderen Ohr wechseln, um eine einseitige Belastung zu vermeiden.

4. Head-Set verwenden oder mit Freisprechfunktion telefonieren. Die Intensität der elektromagnetischen Wellen nimmt bereits in wenigen Zentimetern Entfernung von der Handy-Antenne deutlich ab. Wer mit einem Head-Set telefoniert, setzt sich erheblich niedrigeren Feldstärken aus.

5. Gute Verbindung nützt. Ist der Empfang gut, muss das mobile Gerät nicht mit voller Leistung senden, die Strahlung sinkt. Die Metallkarosserie eines Autos reflektiert jedoch die Funkwellen und verstärkt sie – ein Gespräch daher besser nach draußen verlagern. Das gilt auch für Telefonate etwa im Zug.

6. Handys sind kein Spielzeug. Kinder reagieren empfindlicher auf Umwelteinflüsse als Erwachsene. Handys sollten für Kinder deshalb besser tabu oder auf notwendige Gespräche beschränkt bleiben. Sie befinden sich noch in der Entwicklung und könnten deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren.

7. Schalten Sie beim Smartphone die Bluetooth- und WLAN-Funktion nicht ständig ein und aktivieren Sie
das mobile Daten-Netz fürs Internet nur bei Bedarf, da ansonsten je nach installierten Apps (Anwendungen) das Gerät ständig funkt! Rufen Sie Informationen und E-Mails nur bei Bedarf gezielt und manuell ab.
Dies gilt übrigens auch für Tablets o.ä. Geräte.

8. Das Gerät sollte nicht ständig am Körper (z.B. Hosentasche) getragen werden.

9. Das Handy sollte, wann immer möglich, ausgeschaltet sein; dann gibt es gar kein Feld. Ganz wichtig:
Im Schlafbereich gehören keine funkenden Geräte. Geräte nachts unbedingt aus machen!

10. Verdeckte Quellen ausschalten. Nicht nur Handys erzeugen elektromagnetische Wellen, sondern auch schnurrlose Telefone, W-Lan-Router, Spielkonsolen, Musikanlagen, Fernseher, Internetradios, Babyphone

Insgesamt: So wenig Elektrizität und Funkbelastung in Kinder- und Schlafzimmern wie möglich! Die Strahlen-belastung von außen und innen feststellen lassen - z. B. durch einen Baubiologen, der nach einer Analyse der Situation auch Vorschläge zur Reduzierung der Belastung machen kann! Nutzen Sie auf keinen Fall Elektrosmog-Abschirmungen ohne Messung, da sich die Felder bei falscher Anwendung verstärken können.

 

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Hilfe bei Schimmelpilzen in der Wohnung

Für alle Sinne unangenehm und im schlimmsten Fall ein Angriff sowohl auf die Bausubstanz als auch auf die Gesundheit der Bewohner: Schimmel! Baubiologe Holtrup ist Sachverständiger für Schimmelpilze in Innenräumen und gibt Tipps zur Vorbeugung aus seinem Erfahrungsschatz.

Vorsorge ist besser als teure Schimmelsanierung. „Nicht nur im Altbau, gerade auch in gedämmten, superdichten Gebäuden ist die Schimmelbildung meist vorprogrammiert“ so der Schimmelexperte Holtrup.  „In diesen besonders luftdichten und sanierten Gebäuden kommt es immer häufiger zur Bildung von Schimmelpilzen an Wänden“.

„Zu viel Feuchtigkeit in der Wohnung ist das Grundübel“, erklärt er. „Es gebe Fälle, in denen konkrete bauliche Mängel Feuchtigkeit von außen in die Wohnung lassen. In der Regel aber sei das Problem hausgemacht: Jede Familie produziert am Tag 10 Liter Wasser; diese Feuchtigkeit halten wir im Haus, indem wir mit oft falschen Dämm- und Dichtmethoden auf Teufel komm raus Heizkosten sparen wollen.“

Hier einige Tipps zur Vorsorge:

· Verringern Sie das Nahrungsangebot für den Schimmel: Dazu gehören Tapeten, Tapetenkleister, Textilien und Holz – aber auch Hausstaub. Kommt Feuchte durch Kondensation (Tauwasserbildung) an Wänden hinzu, ist das Schimmelpilzwachstum vorprogrammiert. Durch die Verwendung von natürlichen Kalkputz als Wandoberfläche haben Schimmelsporen keine Nahrung mehr. Zudem wirkt der hohe pH-Wert des Kalk schimmelwidrig und ist feuchteausgleichend.

· Feuchte Luft nicht im ganzen Haus verteilen: Feuchte Räume wie Badezimmer gut belüften und Zimmertür geschlossen halte. Ebenfalls Türen zu kühlen Räumen geschlossen halten.

· Kontrolle ist besser: Überwachen Sie die Raumluftfeuchte mit einem Hygrometer. Optimal und wohl fühlt sich der Mensch in Bereich zwischen 40-55 % relative Luftfeuchte.

· Richtiges Lüften spart Energie: Der Austausch von warmer feuchter Luft gegen kalte trockene Luft senkt die relative Luftfeuchte im Raum. Unterlassen Sie das falsche Kipplüften. Wenn möglich, lüften Sie quer, ansonsten ist mind. 3 x Stoßlüften von max. 10 Minuten angesagt. Ebenfalls ist gleichmäßiges Heizen besonders wichtig

· Auf den Standpunkt kommt es an: Vermeiden Sie es, Möbel ganz nah an Außenwände zu stellen.

Ist es erst einmal zu Schimmelpilzbefall gekommen, ist eine fachgerechte Sanierung und Ursachenbeseitigung wichtig. Also mögliche Baumängel und -feuchte analysieren und sanieren, bzw. Lüftungsverhalten der Bewohner ändern und Räume ausreichend heizen. Hier setzt Holtrup als TÜV zertifizierter Sachverständiger für Schimmelpilze modernste Feuchtemessgeräte sowie Wärmebildkamera ein und bietet qualifizierte Beratung und auf Wunsch auch Raumluftmessungen sowie Gutachten an.

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Baubiologische Elektroinstallation ohne Elektrosmog

Die meisten Elektrosmogfelder in unserem Wohnbereich sind „hausgemacht“. Insbesondere bei der Elektroinstallation ist es mit meist mit einfachen Maßnahmen möglich die hiermit verbundenen technischen Störfelder gering zu halten. Bei der üblichen Installation auf der Basis von Wechselstromspannung entstehen elektrische Wechselfelder. Diese werden auch von jeder Stromleitung, Schalter, Steckdose und eingesteckten Geräten bei der stets anliegenden Spannung abgegeben. Bei Nutzung von Geräten werden bei Stromfluss insbesondere die elektromagnetischen Felder noch intensiver.

Baubiologische Elektroinstallationen für Wohngebäude sollen elektrische, magnetische und elektromagnetische Feldausbreitungen reduzieren. Die Installationen sollten dem aktuellen Standard der Baubiologischen Messtechnik entsprechen

Gerade bei einem Neubau kann durch gezielte Planung der Elektroinstallation die Elektrosmog-Auswirkung insbesondere für die Wohn- und Schlafräume vermieden werden. Aber auch nachträglich lassen durch einzelne Veränderungen mögliche Belastungen reduzieren.

In der Praxis werden häufig drei Maßnahmen kombiniert:

Die Feld-Vermeidung, die -Abschaltung und die -Abschirmung.

Bereits bei der eingehenden elektrischen Versorgung durch den Stromanbieter sind lt. dem Elektrosmog-Experten einige Vorkehrungen zu berücksichtigen:

Verwendung eines geeigneten Elektrohausnetzes (TT-Netz, TN-S-Netz, Erdkabel nicht unter dem Haus, Verteiler im geerdeten Stahlblechgehäuse). Schutzklasse I Verteilerkasten zur Ableitung der elektrischen Wechselfelder verwenden. Auf Smartmeter mit Funktechnik verzichten.

Eine solide Erdung ist von besonderer Bedeutung: Fundamenterder als geschlossener Ring mit möglichst keinen oder nur äußerst geringen Potentialdifferenzen und keinen vagabundierenden Strömen im Netz oder auf sanitären Rohren.

Eine separate Sammelschiene für die Schutzerde und Beidraht kann eingerichtet werden. Anschließend diese beiden Sammelschienen zum Hauptpotenzialausgleich führen und verbinden. So ist eine saubere Erdung ohne Fehlerströme gegeben.

Für die weitere Elektroverteilung gibt Baubiologe Holtrup folgende Empfehlungen:

· Die Leitungen sollten möglichst sternförmig und keine Ringleitungen verlegt werden.

· Bei allen fest eingebauten Schaltern ist darauf zu achten und zu überprüfen, dass die Phase durch die Schaltung unterbrochen wird. Auf waagerechten Einbau der Steckdosen achten, den Phasenleiter entsprechend VDE-Vorschrift immer auf die linke Buchse legen

· Schlaf­ und Ruheplätze (auch Wohnraum) sollten möglichst weit vom Hausanschluss, Hauptzuleitung, dem Zählerschrank, Steigleitung und den Unterverteilungen entfernt liegen.

· Zusätzlich lassen sich für diese sensiblen Bereiche installationsfreie Zonen einplanen, in denen sich keine Leitungen und Verbraucher befinden sollten.

· Für die Sicherungskreise Schlaf- und Kinderzimmer werden zusätzlich Netzfreischalter empfohlen, die die Wechselstromspannung automatisch gezielt bei Bedarf liefern. Damit die Felder wirklich zielgerichtet reduziert werden und keine Felder von umliegenden Bereichen einwirken, sollte dies unbedingt von einem baubiologischen Messtechniker begleitet werden.

· Falls in den freizuschaltenden Bereichen Dauerstromverbraucher vorhanden sind, die nicht abgeschaltet werden können, sollten diese einzeln abgesichert werden und ggfs abgeschirmt werden. Hierzu zählen z.B. Rolladensteuerung, Antennenanlage, Alarmanlage, Außenlampen o.ä..

· Wenn weder die Vermeidung, noch die Abschaltung der Felder möglich ist, werden Abschirmungen erforderlich. Hierzu stehen dem Planer abgeschirmte Produkte für die gesamte elektrische Anlage der Schalterdose in der Wand über die Leitung bis zur Steckdose zur Verfügung. Bei Abschirmprodukten ist jedoch zu bedenken, dass nur die elektrischen Felder geschirmt werden. Die magnetischen Felder grundsätzlich nicht. In den besseren Abschirmleitungen werden sie aber unter sehr großem Aufwand (durch Verdrillung) zumindest reduziert.

Bei abgeschirmten Leitungen gilt:
Verwendung (möglichst PVC-freier) elektrisch abgeschirmter Leitungen. Die Beidrähte der geschirmten Leitungen werden miteinander verbunden und an einem Ende bis zur Potenzialausgleichschiene geführt. Er wird nicht mit der Schutzerde verbunden. Das andere Ende bleibt offen.

· Antennenanlagen werden fachgerecht auf der Potenzialausgleichsschiene geerdet.

· Bei der Nutzung des Gebäudes ist auf feldarme Geräte zu achten. Verzicht auf dauersendende Funkeinrichtungen in den eigenen vier Wänden (besonders Schnurlostelefone nach dem DECT- Standard, W-Lan-Netzwerke etc.). Daher zusätzliche Telefon-Nebenstellen einplanen.

· Bei der Beleuchtung sind konventionelle Glühlampen und Halogenlampen mit kontinuierlichem Lichtspektrum den Energiesparlampen (mit hohem Elektrosmog) vor zu ziehen. Niedervolt-Halogenlampen erzeugen jedoch in Verbindung mit dem Trafo hohe elektromagnetische Felder. Bei Hochvolt-Halogenlampen sind die Felder geringer.
Zu überlegen wäre die Installation eines feldarmen Gleichstrom-Niedervoltsystems für die Lichtquellen, mit dem Halogenlampen (und ggfs. später auch LED-Lampen betrieben werden könnten.

· Um spätere vielleicht notwendige Installationen oder Funktechniken zu vermeiden sollte vorausschauend geplant werden: Für evtl. spätere Nutzung sollten Telefon- und Netzwerkkabel oder Leerrohre zu potentiellen Nutzerräumen wie Kinderzimmer gelegt werden

Der Baubiologe und Vorstandsmitglied von Biolysa e.V. Ralf Holtrup mahnt:
Falsch eingesetzte Installation könnten mögliche Belastungen noch verstärken. Daher sollte die Installation von einem erfahrenen baubiologischen Messtechniker geplant und betreut werden. Während der Planung und Durchführung der Arbeiten steht er beratend zur Verfügung. Im Anschluss sollte eine Kontrollmessung durchgeführt werden. Holzhäuser benötigen eine besondere Beachtung, da sich die technischen Felder hier noch stärker ausbreiten können.

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Durch richtiges Heizen und Lüften Schimmelpilzbildung vermeiden

Durchschnittlich acht Monate im Jahr müssen wir eine Heizung in Anspruch nehmen und darauf achten, das wir möglichst effizient und auch noch ökonomisch heizen. Wir schaffen uns damit in der kalten Jahreszeit ein Wohlfühlklima, und wer hätte das nicht gerne in den eigenen vier Wänden.
Nur dieser schöne Traum ist leider heute nicht mehr für jeden realisierbar. Ständig steigende Energiekosten, Auflagen zur Fassadendämmung der Häuser, mehrfach verglaste Fenster, moderne Baumaterialien und schon wächst bei fehlender Lüftung der Schimmel an den Wänden. Beides ist einfach untrennbar miteinander verbunden und erhitzt immer wieder die Gemüter von Mietern und Vermietern wegen des Vorwurfs von fehlerhaftem Nutzerverhalten.
In den Monaten der Heizperioden ist es natürlich ganz wichtig zu lüften. Durch ein regelmäßiges Lüften erhöhen wir die Wohnqualität und auch unser Wohlbefinden. Wir sorgen für frische Luft in den Räumen, transportieren entstandene Feuchtigkeit, Gerüche und auch Schadstoffe aus der Wohnung. Obwohl auch andere Faktoren unser Wohlbefinden mitbestimmen,
z. B. Luftfeuchtigkeit, Durchzug, Raumtemperatur, Luftgeschwindigkeit und Luftqualität, können wir ohne richtiges Heizen und Lüften kein dauerhaftes Wohlfühlklima erreichen.
Mit Hilfe eines Hygrometers lässt sich eine sinnvolle Eigenkontrolle im Lüftungsverhalten durchführen. Dieses gibt es für wenig Geld sogar mit Alarmfunktion.
Der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup aus Warendorf gibt folgende Empfehlungen zum richtigen Heizen und Lüften, um Feuchteschäden zu verringern oder zu vermeiden:
  1. Wenig genutzte kältere Räume nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen heizen. Warme feuchte Luft kondensiert an kalten Flächen im ungeheizten Raum und begünstigt Schimmelbildung.
  1. Die Heizung nicht ganz ausschalten, wenn am Tag das Haus verlassen wird. Die Räume kühlen aus und dadurch ist das Wiederaufheizen am Abend nachweislich energieaufwendiger als die Heizung herunter zu regeln. Dieses gilt auch für die Nacht.
  1. Auch nicht genutzte Räume in den Wintermonaten geringfügig heizen.
4. Wärmestau am Heizkörper vermeiden! Dafür sorgen, das Heizungsventile und Heizkörper nicht durch Vorhänge, Verkleidungen, zu große Fensterbänke oder Möbel verdeckt werden, das verringert die Wärmeabgabe in den Raum.
5. Möbel nicht unmittelbar vor schlecht gedämmte Außenwände oder Wandecken stellen. Weil hinter den Möbeln weniger Raumluft und damit Wärme zirkuliert, kommt es zu einer stärkeren Auskühlung der Wände und hier wiederum bevorzugt zur Kondensation von Raumluftfeuchte mit der Gefahr von Schimmelbildung. Möglichst einen Abstand von 10 cm zu den Außenwänden einhalten.
6. Feuchtigkeit und Schadstoffe möglichst am Entstehungsort und während oder unmittelbar nach ihrer Entstehung durch Lüften entfernen.
7. Kurzes Querlüften ist am effektivsten. Beim Querlüften sollten sich Fenster und Türen gegenüber liegen und für ein paar Minuten ganz geöffnet werden. Damit wird ein kompletter Luftaustausch in kurzer Zeit erreicht. Stellen sie sicher, dass die Fensterbänke nicht vollgestellt werden.
8. Sollten sich im Wohnraum sehr viele Pflanzen oder andere Feuchtigkeitsquellen wie Zimmerspringbrunnen, offene Aquarien, Luftbefeuchter oder Wäsche befinden, muss besonderer Wert auf ein regelmäßiges Lüften gelegt werden. All das gibt viel Feuchtigkeit ab. Spätestens wenn die Scheiben beschlagen, muss eine Stoßlüftung mit geöffneten Fenstern erfolgen.
9. Nach dem morgendlichen Aufstehen die nachts entstandene Feuchtigkeit im Schlafzimmer, durch geöffnete Fenster kräftig rauslüften. Dabei die Decken aufschlagen, damit auch die Matratzen Feuchtigkeit abgeben können.
10. Ständig gekippte Fenster vermeiden. Hiermit wird der Energieverbrauch erhöht und die Lüftungswirkung ist gering. Die starke Auskühlung der Fensterlaibungen führt wiederum zu bevorzugten Kondensationsflächen für Luftfeuchtigkeit. Zusätzlich erhöht sich bei Abwesenheit die Einbruchgefahr.
11. Das Bad und die Küche sollten unmittelbar nach dem Duschen, Baden, Kochen oder nach dem Wischen der Fußböden gelüftet werden. Dadurch kann die feuchte Luft sofort abgeführt werden. Textile Vorhänge sollten im Bad vermieden werden.
12. Stellen sie einen ungehinderten Luftaustausch sicher, indem sie Lüftungsgitter in Fenster und Abluftventilatoren im Badezimmer immer reinigen.
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Feuchte und Schimmel im Neubau

Der Bau eines Hauses ist für viele Menschen ein großer Traum. Und wer sich diesen Traum erfüllt, der wird das voraussichtlich nur einmal im Leben umsetzen. Deswegen wird viel Zeit für die Planung und Gestaltung investiert. Schließlich geht es auch um große Geldsummen. So steht natürlich auch der gesundheitliche Aspekt für viele Hausbauer im Fokus. Nur denken die wenigsten zukünftigen Hausbesitzer im Zusammenhang mit ihrem neuen Haus an Schimmelpilze. Doch wenn einige Aspekte beim Bau nicht beachtet werden, kann sich in kürzester Zeit der Schimmelpilz im neuen Zuhause ausbreiten.
Wie kann es dazu kommen? Damit Schimmelpilze im Gebäude überhaupt wachsen können, benötigen Sie ausreichend Wasser. Beim Bau von massiv gefertigten Häusern kommen einige Liter Wasser ins Gebäude. Da sind beispielhaft folgende Quellen zu nennen: Beton, Mörtel, Wandputz, Estrich u.a. So kann sich die eingebrachte Wassermenge auf ca.90 Liter pro Quadratmeter summieren, weiß der Baubiologe und Sachverständige Ralf Holtrup von Biolysa e.V. zu berichten. Entscheidend ist, dass dieses Wasser auch wieder aus dem Haus entweichen kann. Und da liegt heute oft das Problem. Ein Haus wird aus wirtschaftlichen Gründen in kürzester Zeit hochgezogen und die Fenster und Türen eingebaut. Aus Energiespargründen soll die Außenhülle des Hauses möglichst dicht sein. Was aus energetischer Sicht gut ist, ist aber aus feuchtetechnischer Sicht fatal. Das Wasser aus der Bausubstanz wird an die Raumluft abgegeben und erhöht somit die Raumluftfeuchte. Wird jetzt nicht dafür gesorgt, dass die Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen kann, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer Schimmelpilzbildung. Diese Schimmelpilzbildung kann auch am Anfang unentdeckt bleiben, wenn zum Beispiel Hohlräume oder die Estrichdämmung betroffen sind. Nicht selten ist auch der Dachboden und die Dämmung betroffen.
Es muss also darauf geachtet werden, dass das Haus ausreichend gelüftet wird. Auch eine technische Trocknung kann durchaus sinnvoll sein.
Es gibt aber bei neuen Häusern auch andere Ursachen für Schimmelpilzbildungen. So können undichte Frisch- oder Abwasserleitungen dafür sorgen, dass Wasser in die Bausubstanz gelangt.
Sollte es zu einem Schimmelpilzschaden gekommen sein, sollten Sie unverzüglich handeln. Als erstes sollten Sie einen unabhängigen Sachverständigen oder Baubiologen zu Rate ziehen.  Er kann unabhängig von wirtschaftlichen Interessen die richtigen Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise geben und die Sanierung begleiten.
Wichtig ist, dass der Schimmelpilzbefall fach- und sachgerecht entfernt wird. Natürlich ist es auch zwingend erforderlich, die Ursache zu erkennen und zu beseitigen.
Nach der erfolgten Sanierung sollte der Baubiologe mit einer Freimessung den Sanierungserfolg überprüfen. So können Sie sicher sein, dass es keine verdeckten Gesundheitsgefahren in Ihrem neuen Zuhause durch Schimmelpilze mehr gibt.
Weitere Infos und Hilfe bei www.baubiologie-holtrup.de oder www.biolysa.de

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Steigender Elektrosmog im Haushalt durch neue Funkanwendungen

Mehr und mehr ziehen neue Funktechnologien in unsere Häuser ein, sozusagen als kleine Brüder der großen Mobilfunksysteme mit ihren Antennen auf vielen höheren Häusern und Handys an den Ohren fast aller Bundesbürger. Funk wird mittlerweile neben dem schnurlosen Telefonieren in Häusern mit Dect-Telefonen vor allem für die Übertragung von Datenmengen verwendet. Die uns hier am häufigsten begegnenden Systeme heißen WLAN-Netze, auch einfach Wireless oder Hotspots genannt.

Der Baubiologe und Vorstandsmitglied von Biolysa e.V. Ralf Holtrup mahnt: „Solche und andere Indoor-Funktechniken warten drinnen oft mit stärkeren Feldbelastungen auf als der gesamte Mobilfunk von draußen, die Nähe ist entscheidend, die Platzierung im Haus oder beim Nachbarn. Grund genug, sich dem möglichst zu entziehen, oft hat man es selbst in der Hand, man muss es nur wissen und darauf achten.“

Funk-Anwendungen im Haushalt

· Mobiltelefone / Handy
Eine der stärksten Strahlenquellen beim Telefonieren, sollte im Haus nicht benutzt werden.

· Dect-Funktelefon
Diese stärkste Dauer-Funkbelastung im Haus meiden. Besser: Schnurtelefon oder strahlungsarme Funktelefone.

· Babyphone
Gerade bei Babys sollte auf Funktechnik möglichst verzichtet werden. Bei Bedarf strahlungsarme getestete Geräte nutzen, auf keinen Fall hier dauersendende Dect-Technik nutzen!

· Handfunkgeräte (Walkie-Talkies) sind für Kinder nicht zu empfehlen, da hohe Funkstrahlung.

· Bluetooth als Funkverbund vom PC zu Peripheriegeräten oder als besonders belastende Funkbelastung für den Körper die Nutzung als Kopfhörer.

· Mikrowellengeräte geben intensive elektromagnetische Wellen ab.

· Funkmaus, -Tastatur und ähnliche Anwendungen mit Funkkontakt sind normalerweise keine Daueremittenten, aber wg. der körpernahen Anwendung zu vermeiden. Besser ist Kabel oder falls nötig Infrarottechnik die bessere Alternative.

· Kopfhörer und Lautsprecher sollten besser mit Kabel genutzt werden. Bei schnurloser Nutzung ist nur die Infrarottechnik zu empfehlen.

· Alarmanlagen mit Infrarotmelder sind unkritisch. Keine sonstige Funktechnik nutzen.

· Verbrauchsablese-Geräte „Smartmeter“: Funkzähler, die sich an Heizkörpern, Gas-, Wasser- oder Stromzählern befinden geben in der Regel kurze Impulse zur Datenübermittlung ab.
Je nach Technik ist das Übertragungsintervall unterschiedlich. Monatlich, täglich oder aber auch nonstop. Meiden Sie Dauersender.

· TV- und Sat-Anlagen sollten unbedingt mit Kabel genutzt werden, da ansonsten Dauersender erforderlich wären.

· Sonstige Anwendung an Funksteuerung: Garagenöffner, Funksteckdose, Funk-Klingel sind unkritischer, da nur selten ein kurzer Funkimpuls bei Nutzung erfolgt

· Wireless Lan (W-Lan) oder WiFi ist - last not least - heutzutage das größte „Funk“-Problem.

Gerade die WLan-Technik findet immer häufiger Einzug in unser Wohnumfeld. Der baubiologische Messtechniker berichtet von seinen Erfahrungen:

„DSL zur schnellen Datenübertragung bei der Internet-Nutzung ist allgegenwärtig, und so gut wie immer steckt im DSL-Router auch ein aktiver WLAN-Dauersender (was manchen Nutzern aber noch nicht einmal bewusst ist) zum mobilen „Surfen“ mit dem Laptop oder Smartphone.“

Auch bei vielen neuen Multimedia-Geräten mahnt Holtrup zur Vorsicht: “Hier war ich oft überrascht! Viele haben einen Sender und funken munter drauf los - rund um die Uhr! Die meisten PC und tragbaren Computer sowie Drucker und Scanner sind heutzutage mit W-Lan ausgestattet. Aber auch Spielekonsolen und Musikanlagen (Bose, Teufel) haben oft W-Lan-Sender!“

Hinzu kommt aktuell hinzu der Boom der Smartphones, die mit ihren zusätzlichen Anwendungen und Apps ständig Funkverbindungen aufbauen mit Mobilfunk oder auch mit W-Lan.

 

Hier einige Tipps vom Experten zur Vermeidung von Elektrosmog durch Funkwellen

· Generell leitungsgebundenen Datenübertragungssystemen Vorrang geben

· Auf Alternativen ohne WLAN zurückgreifen. Das Internet über Kabel statt WLAN nutzen. Zumindest jedoch die Sendeleistung reduzieren und eine Nachtabschaltung aktivieren. Oder falls mit Kabel nicht möglich D-Lan (Verbindung über das Stromnetz) nutzen. Hier ist die Belastung wesentlich geringer. Auch diese Technik sollte nur bei Nutzung aktiviert sein.

· Geräte mit Funktechnologien sind keine Spielzeuge. Kinder sollten diese unbedingt meiden.

· Spielekonsolen sind oft mit WLAN ausgestattet und senden ständig. Für einige gibt es Adapter für die Verkabelung. Ansonsten sollte auf Alternativen ohne WLAN zurückgegriffen werden.

· Unproblematisch sind die neusten Technologien auf Infrarot-Basis.

· Viele Geräte, die mit drahtlosem Netzwerk (WLAN, WIFI, Bluetooth) arbeiten, wie z.B. Drucker und Scanner, lassen sich auch verkabeln. Unbedingt die WLan-Funktion abstellen.

· Räume oder Wände eventuell gezielt abschirmen, falls die WLAN-Wellen von draußen oder von Nachbarn kommen; hierzu zunächst unbedingt Strahlungsmessungen durchführen lassen

Der Elektrosmog-Experte erläutert den Hintergrund: „Es treten durch die WLAN-Sender in einigen Metern Entfernung Strahlungsstärken um 1000 µW/m² auf, vergleichbar mit denen in einigen Dutzend oder auch über hundert Metern um Mobilfunk-Sender herum. Bei solchen Werten warnt bezüglich des Mobilfunks bereits die Bundesärztekammer, Hirnstromveränderungen oder andere biologische Effekte sind belegt. Ohne dazwischen liegende Baumasse können durch WLAN bis in etwa 50 m Entfernung Strahlungsstärken über 5 µW/m² auftreten, was aus baubiologischer Sicht bereits inakzeptabel ist (für die spezielle WLAN-Strahlung sind nach bisherigen baubiologischen Erfahrungen vielleicht sogar schon Werte um 0,1-1 µW/m² kritisch). Jede massive Wand oder Betondecke dämpft etwa um 50-80 %, Leichtbauwände dagegen fast gar nicht.“

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Tipps zur Vermeidung von Schimmelpilz

 

1. Halten Sie in Ihren Tagesräumen möglichst eine Temperatur von 20 °C.
Im Schlafzimmer tagsüber heizen und möglichst nachts nicht unter 15 °C sinken lassen.

2. Lüften Sie gründlich und regelmäßig. Die Faustregel lautet „kurz - oft - intensiv".
Das bedeutet: mind. 3 x täglich Stoß- oder noch besser Querlüftung (Fensterbänke
frei halten). Dann geht Ihnen auch im Winter nicht allzu viel Heizenergie verloren. Gerade das Schlafzimmer muss morgens intensiv gelüftet werden. Dauerlüften durch Kippfenster unbedingt vermeiden. Dies ist Energieverschwendung und das Auskühlen der Wände führt zur Schimmelgefahr.

3. Wichtig: nach dem Duschen, Baden, Kochen, Bügeln sofort ergiebig lüften!
Hängen Sie - wenn möglich - keine Wäsche zum Trocknen in der Wohnung auf, das erhöht die Luftfeuchtigkeit nur unnötig. Wenn, dann nur mit sehr viel Lüften!

4. Möglichst keine Möbelstücke an kalten Außenwänden stellen. Wenn, dann nur mit 5-8 cm Abstand, damit eine Luftzirkulation gewährleistet ist. Heizkörper nicht durch Möbel, schwere Gardinen oder Verkleidungen behindern.

5. Halten Sie die Türen vom Bad und von kühlen unbeheizten Räumen geschlossen, sonst kommt es zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit an den kühleren Wänden.

6. Kontrollieren Sie mit einem Hygrometer die relative Luftfeuchtigkeit. Diese sollte auf keinen Fall 60 % auf Dauer überschreiten und im Winter möglichst unter 50 % liegen!

7. Vermeiden Sie Farben (z. B. Latexfarben) und Tapeten
(z. B. Vinyltapeten), die Wände luftdicht verschließen

8. Keine Luftbefeuchter benutzen. Nur bei intensiver Ofennutzung und geringer Luftfeuchte weit unter 40 % machen Befeuchter Sinn.

9. Keller im Sommer ab 15 Grad nicht lüften! Dann nur morgens oder abends lüften!

10. Lassen Sie sich beraten, ob Ihnen eine automatische Lüftungsanlage Vorteile verschafft (insbesondere, wenn man selber wenig Zeit zum Lüften hat.)

Sollten Sie betroffen sein: Bei einem Schimmelbefall ist schnelles Handeln erforderlich um den gesundheitlichen und baulichen Schaden gering zu halten. Schimmel ist nicht nur ein Schönheitsfehler, er ist vor allem ein Gesundheitsrisiko. Fragen Sie einen Experten um gesundheitliche Risiken zu vermeiden und die Ursache zu beheben. Schimmelentferner arbeiten rein oberflächlich und nach dem Überstreichen kann nach kurzer Zeit der Schimmel wieder sprießen! Fragen Sie einen Sachverständigen nach der Ursachenklärung.

Bei weiteren Fragen oder Hilfe bei Untersuchungen: Kontakt: Baubiologe IBN u. Sachverständiger (TÜV) Ralf Holtrup: Tel. 02581-784635, www.baubiologie-holtrup.de
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10 Tipps zum Schutz vor Elektrosmog

1. Stand-By Betrieb abschalten (d.h. auch Stromsparen!), Ziehen Sie den Stecker oder schalten Sie die Geräte mit einem Zwischenschalter oder einer schaltbaren Steckdosenleiste ab.

2. So wenig wie möglich Elektrogeräte, die unter Spannung stehen im Schlafzimmer. Mindestabstand zu allen stromführenden Geräten, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Energiesparlampen, Dimmern und elektrischen Heizungen 1 - 2 m. Vermeiden Sie Verlängerungskabel, Mehrfachsteckdosen unter und rund ums Bett. Auf Energiesparlampen (die hochfrequente elektromagnetische Felder abstrahlen), auf Leuchtstoffröhren, Niedervoltlampen und Dimmer verzichten!

3. Vermeiden Sie elektrische Heizungen, (auch elektr. Fußbodenheizungen), Wasserbetten u. elektr. Bettmotoren oder schalten Sie diese nachts stromfrei.

4. Kein Radiowecker am Bett (Mindestabstand 1,5 - 2 m, besser Batteriewecker)

5. Metallbetten, Federkernmatratzen, Heizkörper, Heizungsrohre können elektromagnetische Felder verstärken oder ankoppeln, daher möglichst vermeiden bzw. Abstand halten

6. Netzfreischalter einbauen für Schlaf- und Kinderzimmer. Diese Feldfreischalter nehmen automatisch die Spannung weg, wenn keine Lampe oder Gerät benutzt wird. Es ist jedoch eine Messung von einem Baubiologen erforderlich, ob Auswirkungen auf nebenliegende Stromkreise vorhanden sind, bzw. ob noch Störfelder von angrenzenden Räumen (Leitungen/Geräte) vorhanden sind. Hier sind evtl. Abschirmungen erforderlich.

7. Fernseher nicht ins Schlafzimmer, da viele Störfelder produziert werden, die z.T. sogar noch nach dem kompletten ausschalten auswirken. So wirkt sich die Statik noch einige Std. negativ auf die Raumluft aus.

8. Vermeiden Sie lokale Funk-Netzverbindungen wie Dect-Funktelefone, W-Lan oder Bluetooth, die meist intensive Dauerstrahler sind. Benutzen Sie Handys so wenig wie möglich und dann auch nur für kurze Gespräche! Telefonieren Sie mit dem Handy nicht bei schlechtem Empfang, z.B. in Autos ohne Außenantenne. Die Leistung mit der das Handy sendet, richtet sich nach der Güte der Verbindung zur nächsten Basisstation. Die Autokarosserie verschlechtert die Verbindung und das Handy sendet deshalb mit einer höheren Leistung. Kinder und Jugendliche sollten kein Handy benutzen! Vermeiden Sie die Mikrowelle!

9. Möglichst kein Babyphone nutzen: Als Funkbabyphone sollten ausschließlich solche Geräte verwendet werden, die baubiologischen Anforderungen entsprechen. Grundsätzlich sollte ein Babyphone mit dem Akku betrieben werden. Wenn es gerade mal nicht anders geht, sollte die elektrische Zuleitung möglichst in einem Abstand von zumindest 2 Meter vom Kind eingerichtet werden. Die Empfindlichkeit des Mikrophons ist so einzustellen, dass das Babyphone nicht ständig funkt. Babyphones die mit dem DECT-Standard betrieben werden sind grundsätzlich zu meiden. Babyphone auf keinen Fall ins Bett legen!
Eine kleine Auswahl geprüfter Geräte ist am Markt erhältlich. Strahlungsarmes Babyphone unter www.schnurlostelefon.de

10. Falls in ihrem Umfeld ein Mobilfunk-Sendemast, eine Hochspannungsleitung (evtl. auch elektr. Bahn) steht, sollten Sie die Leistung, bzw. Ihre Strahlenbelastung durch einen Baubiologen überprüfen lassen. Die Belastung kann bei Mobilfunk bis etwa 1000 m gehen, wenn keine evtl. schützenden Gebäude dazwischen sind. Gezielte Abschirmungen sind meistens möglich.

Insgesamt: So wenig Elektrizität und Funkbelastung in Kinder- und Schlafzimmern wie möglich! Die Strahlenbelastung von außen und innen feststellen lassen - z. B. durch einen Baubiologen, der nach einer Analyse der Situation auch Vorschläge zur Reduzierung der Belastung machen kann! Nutzen Sie auf keinen Fall Elektrosmog-Abschirmungen ohne Messung, da sich die Felder bei falscher Anwendung verstärken können.

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10 Tipps zum gesunden Wohnen vom Baubiologen IBN

Die Baubiologie wird immer wichtiger, meint Baubiologe (IBN) Holtrup. Warum? Weil bereits 30 % der Bevölkerung umweltkrank sind und wir über 80 % unserer Zeit in geschlossen Räumen verbringen.

Die Häuser werden immer dichter. Mögliche belastende Schadstoffe bleiben im Haus. Bauphysikalische Mängel und ein falsches Nutzerverhalten lassen Schimmelpilze wachsen. Hinzu kommen Belastungen durch ständig steigenden Elektrosmog, so der Experte für gesundes Wohnen.

Umweltmediziner und Heilpraktiker berichten über zunehmende unklare Beschwerden (Schlafstörungen, Immunsystemschwäche u.v.m) und arbeiten gerne mit geprüften Baubiologen zusammen. Gesundes Bauen und Wohnen liegt im Trend meint der Sachverständige aus dem Münsterland und gibt hier 10 seiner besten Tipps bekannt:

1. Lüften, lüften, lüften steht an erster Stelle, sorgt für ein gesundes Wohnklima und kann Schadstoffe, CO2, Luftfeuchtigkeit sowie Schimmelbildung reduzieren.

2. Lufttemperatur- u. feuchtigkeit: 18 bis 22 Grad Celsius, 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte
Natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte unter Verwendung feuchteausgleichender Materialien

3. Strahlungswärme erzeugen von Kachelofen oder Wandheizung (am besten mit Lehmputz). Hohe Oberflächentemperaturen führen zur Behaglichkeit und können Heizkosten sparen.

4. Farben/Tapeten: Naturfarben (Kalk- o. Silikat) verwenden, keine Dispersions-. Latexfarben, Vinyltapeten

5. Möbel: Naturholz statt Pressspanmöbel. Natürliche Öle und Wachse für die Oberflächenpflege.

6. Parkett: Nur ölen und wachsen, nicht versiegeln.

7. Bodenbeläge, Vorhänge: Naturmaterialien bevorzugen. Kein PVC nutzen (wg. Weichmacher), Bodenbeläge nicht verkleben.

8. Licht: Möglichst natürliches Lichtspektrum verwenden (keine sogenannten „Sparbirnen“)

9. Elektrosmog: Es sollten wenig strahlende und funkende Geräte verwendet werden, um die oft hausgemachte Elektrosmog-Belastung zu reduzieren Elektrosmogfreie Ruhezonen planen mit fachlicher Unterstützung vom Baubiologen.

10. Raumhygiene: Staub öfters mal feucht wischen! Staubsauger mit HEPA-Filter nutzen. Aggressive Putz- und Reinigungsmittel, sowie Duftöle und Duftmittel meiden.
Keine Sprays, kein Tabakrauch im Wohnraum

Denken Sie dran: Manchmal ist eben weniger mehr!
Weniger Technik, Elektrosmog, Feuchte, Schadstoffe ist der richtige Weg zum gesunden Wohnen.

Als Sachverständiger und „Arzt für das Haus“ hilft Baubiologe Holtrup bei Ursachenklärung und bespricht mit Ihnen gemeinsam die Optimierungsmöglichkeiten. Das ist meist einfacher als Sie vielleicht vermuten würden. Auf Wunsch auch Gutachtenerstellung.
Damit Sie auf Dauer gesund schlafen und wohnen.

Ob Beratung, Elektrosmog-Messung, Schimmelpilzuntersuchung oder Raumluftanalyse…

Kontakt: Ralf Holtrup, Baubiologe IBN und Sachverständiger: Tel. 02581-784635, www.baubiologie-holtrup.de

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Elektrosmog durch Smartmeter

Experten warnen eindringlich vor gesundheitsgefährdender, elektromagnetischer Belastung

Im Schatten der Diskussion um den Ausbau erneuerbarer Energien ziehen Geräte in unsere Haushalte ein, die uns möglicherweise mit noch mehr Elektrosmog belasten: Die so genannten „Smart Meter“. Seit dem 1. Januar 2010 müssen diese auch als „intelligente Stromzähler“ bezeichneten Geräte in Deutschland in allen Neubauten installiert werden. Ziel ist eine flächendeckende Einführung der „Smart Meter“ in ganz Deutschland bis zum Jahr 2015.

Durch diese Geräte lässt sich der Stromverbrauch in einem beliebigen Intervall aus der Ferne abfragen. Mit der Installation eines „Smart Meter“ sind die Stromversorger zudem gesetzlich verpflichtet, dem Kunden eine verbrauchsnahe Abrechnung (z.B. monatlich, viertel- oder halbjährlich) anzubieten. Durch diese transparentere Einsicht in seinen Verbrauch hat der Kunde die Möglichkeit, Strom, Energie und Geld zu sparen.

Zur Übertragung der Daten werden derzeit verschiedene Technologien getestet. Zumindest zwei davon bergen die Gefahr hoher gesundheitlicher Risiken: Die Übertragung der Daten per Mobilfunk und die Übertragung per Stromleitung über nicht geschirmte Kabel. Bei der Mobilfunk-Variante kommuniziert ein Funkgerät am Zähler permanent mit der nächsten Mobilfunk-Basisstation. Damit läuft der Wohnungsbesitzer Gefahr, einer andauernden Strahlungsbelastung ausgesetzt zu sein. Er hat kaum eine Möglichkeit zu kontrollieren, ob der Betreiber die Daten vierteljährlich, monatlich, stündlich oder sogar minütlich abruft.

Das hat massive gesundheitliche Konsequenzen: So berichtet zum Beispiel der Umweltmediziner Joachim Mutter von seinen Erfahrungen nach dem Einbau von Wärmemess-Zählern auf Funkbasis. So klagen seine Patienten, die wohl nichts vom Einbau der neuen Geräte wussten über Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Augen- und Hautbrennen, Tinnitus und Depressionen. Diese Symptome gingen erst zurück, als die neuen Zähler wieder entfernt wurden.

Auch die zweite Möglichkeit der Übertragung über nicht geschirmte Kabel wird von Experten wegen der zwar versteckten, aber doch präsenten elektromagnetischen Strahlung stark kritisiert: „Nie würde ich mir so eine Technologie ins Haus holen“, sagt zum Beispiel der Leipziger Physiker Dr. Stefan Spaarmann.

Einzig und allein die Übertragung der Daten über geschirmte Kabel ist absolut unbedenklich und sicher. Die Baubiologen des innovativen und nachhaltigen Hausbauunternehmens Baufritz aus Südbayern warnen vor der Strahlung durch neue Technologien, die sich unbemerkt im eigenen Haus aufbauen kann. „Hier mangelt es an ehrlicher Information und Aufklärung“, so der Baubiologe Karlheinz Müller.

Politiker wie Entscheidungsträger der großen Energieversorger sind dringend dazu aufgerufen, bei der Etablierung von Standards den Faktor „menschliche Befindlichkeit“ mit einzukalkulieren. Auch Hausbesitzer sollten auf den Einbau einer möglichst menschenfreundlichen Übertragungs-Technologie bestehen.

Bewohner von wohngesunden Baufritz-Häusern sind vor der Gefahr der von außen einwirkenden Mobilfunk-Strahlung geschützt: Die Xund-E Schutzebene des Allgäuer Holzbauunternehmens schirmt Elektrosmog ab und reduziert die Belastung nachweislich äußerst wirkungsvoll. Diese in die Gebäudehülle integrierte Schutzebene wurde von Baufritz in Zusammenarbeit mit Dr. Moldan entwickelt und von Prof. Pauli, von der renommierten Bundeswehruniversität München geprüft. Allerdings kann auch diese Ebene nur bedingt die hausinternen Strahlen durch „Smart Meter“ reduzieren. Es bleibt also dem Verbraucher überlassen, sich selbst zu schützen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baufritz.de

Quelle: http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/geplante_Uebertragungstechniken_intelligente_178143.html

Weitere Infos und Messungen im Raum Münster Osnabrück:
Ralf Holtrup, Baubiologe und Sachverständiger für Schimmelpilze (TÜV), Tel. 02581-784635


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